Wildenwart heuer Gastgeber für das Gautrachtenfest des Chiemgau-Alpenverbandes

Wildenwart (hö) – Der Trachtenverein „Die lustigen Wildenwarter“ ist heuriger Gastgeber beim inzwischen 77. Gautrachtenfest des Chiemgau-Alpenverbandes für Tracht und Sitte. Dem Gauverband gehören zwischen Amerang und Reit im Winkl sowie zwischen Staudach und Höhenmoos insgesamt 23 Trachtenvereine an, unter ihnen auch der Trachtenverein „Chiemgauer“ München.  Nachdem im Vorjahr das Gaufest beim Trachtenverein „Lamstoana“ in Frasdorf war, findet das größte Trachtenfest der Chiemgauer Trachtler zum zweiten Male hintereinander in der Gemeinde Frasdorf statt, da Wildenwart zu Frasdorf gehört.

Die Vorbereitungen für die Durchführung des Gaufestes in Wildenwart laufen bereits seit rund zwei Jahren. Im Frühjahr wurde nahe des Kreisels von Wildenwart bereits ein Stadel aufgebaut, der für das noch aufzubauende Festzelt als Bar dienen wird. Dieser Stadel wird nach dem Gaufest wieder abgebaut. Das Programm im Festzelt und mit der Festmusikkapelle Wildenwart beginnt am Donnerstag, 25. Juli ab 19 Uhr mit dem Bieranstich. Zum Ausschank kommen Biere des Herzoglichen Brauhauses vom Tegernsee, das mit Wildenwart eng verbunden ist. Im nahen Schloss Wildenwart leben seit vielen Jahren die Mitglieder der Familie von Herzog Max in Bayern und sie pflegen traditionell ein gutes Miteinander mit der Dorfgemeinschaft und mit dem Trachtenverein „Die lustigen Wildenwarter“. Schirmherrin des heurigen Gaufestes ist Herzogin Elsiabeth in Bayern, die Tochter von Herzog Max in Bayern. Nach dem blasmusikalischen Auftakt folgt am Freitag, 26. Juli ein Oberkrainer-Abend ab  20 Uhr mit den Gruppen „Mooskirchner“ und „Alpensound“. Festzelt-Höhepunkt bei den Gauveranstaltungen ist am Samstag, 27. Juli der Gauheimatabend, bei dem sich der Chiemgau-Alpenverband unter anderem auch mit Auftritten der Gaugruppe und der Gaujugendgruppe zeigt, Beginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag, 28. Juli ist dann der Gaufest-Höhepunkt, wenn sich 30 Trachtenvereine mit ihren Fahnenabordnungen, 19 Musikkapellen, 36 Festwägen und rund 3.500 Trachtlerinnen und Trachtler auf den Weg machen. Um 9.30 Uhr führt der Kirchenzug auf einer Länge von 500 Metern zum Gottesdienst bei Brandenberg (Feldaltar mit herrlicher Bergsicht) und um 14 Uhr beginnt der 1,4 Kilometer lange Festzug (einfach) von Wildenwart nach Prutdorf. Hierfür wurde eigens die marode Staatsstraße zwischen Frasdorf und Prien auf diesem Teilstück mit einer frischen Teerdecke überzogen, so dass die Trachtler und Blasmusikanten unbeschadet marschieren können.

Die weiteren Veranstaltungen im Wildenwarter Festzelt sind am Mittwoch, 31. Juli ab 20 Uhr das Chiemgauer Tanzfest mit den Musikgruppen „De Weiss´ngroana“ und „Frasdorfer Geigenmusi“, am Freitag, 2. August ab 19 Uhr das Gaudirndldrahn, am Samstag, 3. August der Jubiläumsabend des Wildenwarter Trachtenvereins zu dessen 110. Geburtstag unter dem Motto „Da B´sundere Aufnocht – Schaugt´s wia die Zeit vergeht“, am Sonntag, 4. August ab 9.30 Uhr das Gaupreisplatteln für Vereinsgruppen und Einzelplattler sowie zum Abschluss am Montag, 5. August ab 18 Uhr ein Kesselfleischessen mit G´stanzlsingen zum „Tag der Vereine und Betriebe“, es spielen und singen die Mauserwegerl-Musikanten und der G´stanzl-Sänger „Erdäpfekraut“. Weitere Informationen gibt es beim Trachtenverein Wildenwart im Internet unter www.trachtenverein-wildenwart.de.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke vom Wildenwarter Trachtenverein – u.a. 1. Eigens für das Gaufest aufgebaut: der Stadel als Bar für das Festzelt

Nähere Informationen: Bei Zweitem Vorstand Florian Stoib, Telefon 0170-1637461

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg