Voller Saal beim „Bernauer Aufnocht“

Zum „Bernauer Aufnocht“ mit dem Motto „Bei uns dahoam“ hatte der Trachtenverein „D‘Staffeltsoana“ Bernau eingeladen. Bei schönem Wetter sollte die Veranstaltung im Freien durchgeführt werden, wofür auch alles vorbereitet worden war. Jedoch machte ein Regenschauer, der eine Stunde vor Beginn einsetzte, dieser Planung einen Strich durch die Rechnung. Man wechselte sehr kurzfristig in den Saal des Gasthauses „Kampenwand“, wo es dann aber leider Probleme mit der dortigen Tonanlage gab. Trotz des Regens kamen viele; der Saal war voll besetzt. Sogar eine große Reisegruppe aus Balingen/ Schwäbische Alb wurde willkommen geheißen. Der ehemalige Vorstand Matthias Schnaiter zeigte sich sehr erfreut über die Besucherzahl und konnte in seiner Begrüßung nur sagen, dass die alte Form des Heimatabends nicht mehr zeitgemäß war. „Wenn zum Heimatabend keiner mehr kommen will, dann müssen wir neue Wege beschreiten“. Und Neues war bei dem folgenden Programm zu finden. Die kleine Besetzung der Bernauer Blaskapelle spielte bereits vor der Veranstaltung zur Unterhaltung auf. Zwei junge Trachtler (Georg Bauer und Tobias Stolz) griffen während kleiner Spielszenen die kommenden Programmpunkte auf und führten so durch den Abend. Vor allem mit der Kinder- und Jugendgruppe unter der Leitung von Irmi Fischer und Barbara Bauer wurde während der Probenphase Neues einstudiert. Zu den Liedern „Jetz hab i mei Häuserl …“ und dem „Bauernmadl“ wurde jetzt gespielt oder getanzt, was seitens des Publikums mit großem Applaus belohnt wurde. Blockweise zusammengefasst musizierten, plattelten und tanzten anschließend die unterschiedlichen Gruppen des Vereins, begleitet von der Blaskapelle oder den „Bernauer Lausbuam“, den Weisenbläsern oder der Kanapee-Musi. Mit dem „Sterntanz“ der Aktiven endete der offizielle Teil des Abends, den die Blaskapelle mit mehreren Tanzrunden gemütlich ausklingen ließ. Den nächsten „Bernauer Aufnocht“ gibt es am Samstag, 19. September, dann aber im Bierzelt am alten Sportplatz. Er wird im Rahmen des Begleitprogramms zum „Laurenzimarkt“ durchgeführt.

Andrea Aschauer

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