Volksschauspieler Georg Einerdinger mit 73 Jahren verstorben – Beerdigung am Samstag, 10. Januar in Übersee

Der aus Übersee am Chiemsee stammende Volksschauspieler, Filmdarstellen und Regisseur Georg Einerdinger ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Der gelernte Metzger, der in Übersee zusammen mit einer Schwester und einem Bruder aufwuchs, konnte aufgrund eines Schlaganfalls vor 16 Jahren seither seinen geliebten Beruf nicht mehr ausüben. Weit über Bayern hinaus bekannt geworden ist Georg Einerdinger als Mitglied des Chiemgauer Volkstheaters und in vielen Fernsehfilmen.

Entdeckt wurde das schauspielerische Talent des stets gut aufgelegten Georg Einerdinger durch den damaligen Leiter des Chiemgauer Volkstheaters Georg Rückerl bei einer Vorstellung des Überseer Volkstheaters. Über 40 Jahre stand Einerdinger fortan auf der Bühne und vor der Kamera. Er war überaus viel unterwegs in Deutschland, aber auch in Südtirol und in den Sechziger-Jahren auch für längere Zeit in Brasilien. Zuletzt wohnte er liebevoll betreut von seiner Lebensgefährtin zurückgezogen in Högl bei Anger. Seine Bekanntheit und Beliebtheit hat er bekommen durch zahlreiche Aufführungen des Chiemgauer Volkstheaters, des Tegernseer Volkstheaters und des Komödienstadels sowie durch Film- und Fernsehrollen, unter anderem bei „Tatort“, „Der Ruepp“, „Löwengrube“, „Der Jäger von Fall“, „Münchner Geschichten“, „Der Alte“, „Die Schwarzwaldklinik“ , „Pumuckl“ oder bei „Irgendwie und Sowieso“. Das Requiem mit anschließender Beerdigung von Georg Einerdinger im Familiengrab beginnt am Samstag, 10. Januar ab 11 Uhr in der Kirche von Übersee.

Repros: Hötzelsperger – Erinnerungen an Volksschauspieler Georg Einerdinger

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg