Verserlschreiber-Freundschaft mit Priener Beton-Opas und Beton-Oma

 Eines freundlichen Zuspruchs erfreuen sich in Prien die beiden „Beton-Opas“, die vor kurzem ihren Platz nahe der Volksbank-Raiffeisenbank und vor dem Haus „Leben mit Handicap“ gefunden haben. Während die beiden Männer namens Gustl und Hermann bereits einen festen Platz gefunden haben, wartet die „Beton-Oma“ namens Kathi noch auf einen Platz, derzeit ruht sich Kathi noch im Bauhof aus. Für den Priener Verserlschreiber Ernst Reiter waren die neuen  Betonfiguren Anlass, wieder einmal zur Feder zu greifen. In einer „Preaner Trilogie“ machte sich Ernst Reiter so seine ganz eigenen Gedanken.

Fotos: Hötzelsperger – Verserlschreiber Ernst Reiter mit Beton-Opa Hermann vor dem Haus „Leben mit Handicap“. Die Bank spendierte übrigens das Priener Ehepaar Gisela und Adolf Ziereis.

Nähere Informationenwww.prien.de oder Ernst Reiter, Telefon 08051-63967

Oma und Opas – Preana-Trilogie

 1) Da „Gustl“ sitzt, schwaar wia a Stoa,

im Hof da Volksbank, ganz alloa!

Do glücklich schaut er drei und froh,

a wenig vaschmitzt, empfind i no.

Und wenn i eam so genau oschau,

mit seinm Kappe, grau in grau,

im Schattn vo da Bank – o mei –

des kaannt a oida Grieche sei!

2) In (de) Staudn, da naachst Mo,

längst sogn olle Opa scho,

sitzt do im Mantl und mit Huat.

Zwar steht eam des im Winta guad,

do wia werd des im Somma sei?

Do geht dea arme Kerl ja ei!

In da Sonn, bei dera Hitzn,

werd der nachad ganz schee schwitzn!

 

3) Ois Dritts hernoch na d’ Omama.

Sie is zwar oiwei no net da

und sitzt im Bauhof guad und warm,

vasprüht erst spaata ihran Scharm,

wenn’s in da Bahnhofstrass na hockt

und manches Grinsn uns entlockt!

Vazeihts ma des, am Schluß vom Reim:

Werd Prean iatzt boid zum Altenheim?

Ernst Reiter

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg