Verdienter Bergwachtler verstorben

Anton Hötzelsperger —  31. März 2015

Foto_Herbert_HuberViel zu früh musste die Bergwacht Rosenheim-Samerberg von ihrem langjährigen Mitglied Herbert Huber Abschied nehmen. Er verstarb im Alter von nur 62 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Bereits mit 18 Jahren entschied sich Herbert Huber für die Hilfe am Nächsten und trat 1971 der Bergwacht bei, der er 44 Jahre lang bis zum Lebensende treu blieb. „Da Huaba“ – wie ihn die Bergwachtler nannten – war ein begeisterter Alpinist und nicht nur aufgrund seines Humors und seiner Lebensfreude äußerst beliebt, sondern auch wegen seiner Geradlinigkeit und seinem Pflichtbewusstsein. Neben hochalpinen Kletter- und Skitouren war der Ausdauersport seine große Leidenschaft. Hier zeigte sich sein großes sportliches Talent vor allem in den Disziplinen Berglauf, Radfahren und Biathlon. Die Bergwacht verliert mit ihm einen engagierten Kameraden, der sich besonders in der Nachwuchsförderung und beim Bau der Rettungswache Samerberg einbrachte, und dem die Freundschaften innerhalb der Bergwacht sehr am Herzen lagen.
Herbert Huber kam auf besonders tragische Art ums Leben: Den tödlichen Herzinfarkt erlitt er beim Skiausflug der Bergwacht Rosenheim-Samerberg auf der Skipiste. Alle Reanimationsversuche seiner Bergwachtfreunde blieben leider erfolglos.

Foto: Herbert Huber

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg