Überflieger beim ADAC Supercross München 2014

Mit einem völlig neu gestalteten multimedialen Show-Programm und noch mehr geballter Motocross-Action wird das ADAC Supercross am Freitag und Samstag, 19. und 20. Dezember, in der Olympiahalle zum Motorsport-Event des Jahres in der bayerischen Landeshauptstadt.

„Um den Zuschauern ein Höchstmaß an Action und Unterhaltung zu bieten, orientieren wir uns an den europäischen Spitzenveranstaltungen im Supercross“, verrät Organisationsleiter Robert Stadler. An zwei Abenden brettern 60 internationale Top-Fahrer über eine aus 150 Lastwagen-Ladungen spezieller Tonerde modellierte Piste, um sich die Titel „König von München“ und „Prinz von München“ zu sichern. Angefeuert von den Druckluftfanfaren der Fans liefern sie sich beinharte Überholmanöver und knochenharte Kämpfe Mann gegen Mann. „Die Konkurrenz ist groß, aber ich habe viel trainiert und werde mein Bestes geben. Zumal es für mich quasi ein Heimspiel ist“, freut sich Supercross-Pilot Stefan Frank aus dem bayerischen Königsbrunn bei Augsburg auf das Mega-Event.

Spektakulärer Höhepunkt sind die Freestyler, die in bis zu zwölf Metern Höhe gewagte Sprünge und Pirouetten zeigen. Einer der besten Deutschen, Lukas Weis, hat sein Kommen bereits zugesagt. Der gebürtige Münchner kann es kaum erwarten und hofft, dass die Halle an beiden Tagen ausverkauft ist: „Je mehr Zuschauer, desto besser die Stimmung“, so der 32-Jährige, der das erlesene Freestyle-Line-up beim ADAC Supercross München komplettiert. Mit keinen Geringeren als den deutschen Freestyle-Profis Kai Haase und Hannes Ackermann, dem Italiener Leonardo Fini, Petre Pilat aus Tschechien und dem Österreicher Gerd Mayer wird er sich unters Hallendach katapultieren und die Ränge zum Kochen bringen. Anschließend feiern Fans und Piloten bis in die frühen Morgenstunden auf der Race Party – inklusive Gogo-Girls. Punktekampf im ADAC SX-CUP
Das ADAC Supercross München ist Bestandteil des ADAC SX-CUP 2014/2015 und nach Stuttgart und Chemnitz die dritte von vier Stationen, bei der die Piloten um Punkte und Platzierungen kämpfen. Nach vier von acht Läufen steigt die Spannung: In der SX1-Klasse führt momentan der Franzose Gregory Aranda (Kawasaki), der beim ADAC Supercross München 2013 auf den dritten Gesamtrang fuhr. Sein Landsmann Boris Maillard (Kawasaki) und US-Boy Jack Brunell (Kawasaki) müssen in München Vollgas geben, um ihm den Rang noch streitig machen zu können. Auch der Deutsche Dennis Ullrich (Suzuki), derzeit auf Rang neun, darf sich in München und beim Serienfinale in Dortmund keinen Fehler erlauben, wenn er sich einen Podiumsplatz sichern will. In der SX2-Klasse führt mit Dave Versluis (Suzuki) ein Niederländer das Gesamtklassement an. Auf Rang zwei liegt der Brite Matthew Bayliss (Honda) vor dem Franzosen Julien Lebeau (Kawasaki).

Tickets aller Kategorien gibt es ab 38 Euro unter Telefon 089 31 88 85 81, unter www.supercrossmuenchen.de, www.eventim.de, bei allen an München Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie in allen ADAC Geschäftsstellen. Für Kinder von sechs bis 14 Jahren kostet der Eintritt in den Kategorien 1 bis 3 am Freitag nur 22 Euro, am Samstag 26 Euro. Mit einem zusätzlichen Fahrerlager-Ticket können die Zuschauer unbegrenzt das erweiterte Fahrerlager in der Kleinen Olympiahalle besuchen. ADAC Mitglieder erhalten am Freitag 15 Prozent Rabatt.

Zeitplan

Einlass Freitag: 17.00 Uhr
Einlass Samstag: 17.00 Uhr (14.00 Uhr mit Fahrerlager-Ticket)
Autogrammstunde: 18.15 Uhr
Opening: jeweils 19.30 Uhr
Ende: jeweils ab 22.45 Uhr
Race Party Beginn: jeweils ab 23.00 Uhr

Fotos: ADAC

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg