Tourismusinitiative: Landkreis Rosenheim setzt ADAC Beschilderungskonzept für Deutsche Alpenstraße um

Die Deutsche Alpenstraße ist nicht nur die älteste, nach einer Um­frage der Deutschen Zentrale für Tourismus ist sie auch die zweitbelieb­teste Ferienroute Deutschlands. Mit einer Länge von 450 Kilometern führt sie von Lindau am Bodensee bis Schönau am Königssee entlang der bayerischen Originale. Manko ist jedoch, dass die vor zehn Jahren errichtete Beschilderung mittlerweile lückenhaft und teilweise nur mehr sehr schlecht lesbar ist. Um diesen Man­gel zu beseitigen, hat der ADAC Südbayern in Zusammenarbeit mit dem Tou­ristikverein Deutsche Alpenstraße ein Beschilde­rungs­konzept entwickelt, das der Landkreis Rosenheim nach ADAC Empfeh­lungen vollständig umgesetzt haben. „Damit hat der Landkreis Rosenheim einen wich­tigen Bei­trag zur Förderung des Tou­rismus im bayerischen Voralpenland ge­leistet“, sagte Ulli Nowak, Vorstand für Tourismus des ADAC Südbayern, bei der Präsentation der neuen Beschilderung in Rohrdorf in Anwe­senheit von MdL Klaus Stöttner, Tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag, und Dieter Kannengießer, stellvertretender Landrat des Landkreises Rosenheim.

Neun neue Schilder

Insgesamt neun Schilder wurden vom Chiemsee-Alpenland-Tourismus mit Unterstützung des Staatlichen Bauamts Rosenheim für eine bessere Wegweisung zusätzlich angebracht. Rund 2200 Euro hat der Chiemsee-Alpenland-Tourismus dafür investiert. Damit ist die Neubeschilderung der Strecke vom Bodensee bis in die Chiemgauer Alpen beinahe abgeschlossen, lediglich das Teilstück im Berchtes­gadener Land fehlt noch.

Tourismus in Bayern fördern

Über 50 Prozent der Mitgliederanfragen im ADAC haben einen touristischen Hinter­grund. Urlaub in Deutschland liegt im Trend, wie eine Auswertung von drei Millio­nen Routen-Anfragen der Clubmitglieder zeigte. Danach verbringen über 40 Prozent die Ferien am liebsten im eigenen Land, und bei den Urlaubs­destinationen liegt Oberbay­ern klar an der Spitze. Das Beschilderungskonzept und die damit ver­bundene Stär­kung der Themenstraße soll dazu beitragen, dass einerseits die Deut­sche Alpen­straße einer breiten Öffent­lichkeit bekannt wird und sich andererseits der Freistaat mit Top-Offerten wie dieser dauerhaft an der Spitze der Urlaubsdestina­tio­nen in Deutschland behaupten kann. Um die touristische Vielfalt in Bayern lang­fristig zu ge­währleisten, bedarf es nach An­sicht des Automobilclubs einer konse­quenten und kre­ativen Weiterentwicklung von Angeboten sowie Leistungen beson­ders auch im Hin­blick auf 560 000 Arbeits­plätze, die mittel- und unmittelbar mit dem Tourismus im Freistaat verbunden sind.

Foto: von links: Klaus Stöttner, Tina Pfaffinger, Ulli Nowak und Dieter Kannengießer

Andrea Aschauer

Nachrichten