Starke Leistungsbilanz der Feuerwehr Hittenkirchen – Jahresversammlung

Auf ein aktives Übungs- und Einsatzjahr konnte die Feuerwehr von Hittenkirchen bei ihrer heurigen Jahresversammlung zurückblicken. Zu dieser fanden sich 34 Aktive, die Vorstandschaft sowie einige Ehrengäste nach einem Gedenk-Gottesdienst für die Feuerwehrkameraden in der Hittenkirchener Ortskirche „St. Bartholomäus“ im Gasthaus Fischerwirt in Weisham ein. 225 Einsatz- und 281 Übungs- und Ausbildungsstunden konnte Kommandant Georg Ablinger vermelden, Vorstand Anton Forstner informierte vor allem über das Geschehen im Feuerwehrverein.Derzeit kann die Feuerwehr Hittenkirchen mit 46 Aktiven ausrücken, dazu kommt noch ein aktiver Feuerwehr-Anwärter, zwei Frauen sind unter den Feuerwehrmännern, die sich ebenfalls an 18 Einsätzen beteiligten. Der schwierigste Einsatz war ein nächtlicher Wohnhausbrand im nahen Prien-Bachham, bei der die Bewohner gerettet werden konnten. Bei acht technischen Hilfeleistungen bei verunglückten Autos mit Personenbefreiungen und bei Ölspur-Gefahren war die Feuerwehr ebenfalls im Einsatz. Dazu kamen Ordnungs-Dienste, Parkplatz-Zuweisungen und Verkehrsregelungen beim Gaufest in Prien sowie bei Vereins- und Kirchenfesten im eigenen Ort. 16 Übungen, zwei Maschinen-Lehrgänge, mehrere Fahrsicherheits-Trainingseinheiten sowie die Digitalfunk-Einweisung waren weitere Bausteine in der Pflege der Einsatz-Qualität bei der Feuerwehr Hittenkirchen. Der Feuerwehrverein – so Vorstand Forstner – war auch in gesellschaftlicher Weise aktiv, so zum Beispiel bei Festbesuchen von benachbarten Feuerwehren, bei örtlichen Vereinsjubiläen (jeweils 40 Jahre Trachtenheim und Eisschützen) und bei einem Informations-Ausflug nach München. Heuer sollen die Feuerwehrfeste in Wildenwart und Kirchensur besucht werden, das traditionelle Weinfest mit der und für die Jugend ist am Ostersonntag, 27. März im eigenen Feuerwehrhaus. Kreisbrandrat Richard Schrank würdigte die ehrenamtliche und qualifizierte Arbeit der Feuerwehrleute von Hittenkirchen, er informierte zur neuen Funktechnik und lud ein, bei den verschiedenen Lehrgängen – unter anderem in Prien – weiter teilzunehmen. Beeindruckende Schilderungen, die auch zu Fragen und Diskussionen führten, brachte er von seinem Einsatz beim schrecklichen Zugunglück von Bad Aibling mit. „Dort war die Zusammenarbeit der Feuerwehren und Rettungsdienste vorbildlich, besser hätte sie nicht harmonieren können“ – so der Kreisbrandrat, der sich auch bei dem ebenfalls anwesenden Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser und bei Bernaus Feuerwehr-Kommandant Marcus Praßberger für das gute Zusammenwirken über die Ortsfeuerwehrgrenzen hinaus bedankte.

Bürgermeister Philipp Bernhofer von der Gemeinde Bernau dankte ebenfalls für das gute Miteinander von den Feuerwehren Bernau und Hittenkrichen. „Es wird 2016 oder 2017 beginnen!“ – mit dieser Aussage sprach der Bürgermeister den schon länger geplanten Anbau beim Feuerwehrhaus an. Dieser Anbau soll in Verbindung mit einem Stadelbau des Trachtenvereins von Hittenkirchen koordiniert werden. Nach der Klärung der Parkplatz-Situation und der gemeindlichen Finanzierung –so der Bürgermeister – soll einem Baubeginn heuer oder im nächsten Jahr nichts mehr im Wege stehen.

hö/Foto: Eindrücke von der Feuerwehrversammlung in Hittenkirchen mit der Vorstandschaft und den FFW-Ehrengästen
Unten von links :Scheck Michi,Wöhrer Veronika, Scheck Wast, Ablinger Georg
Oben von links: Forstner Toni, Schrank Richard, Scheck Wolfgang, Bernhofer Phillip, Hochhäuser Franz

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg