SalzAlpenTour Marquartstein – Schnappenkirche

Einhellig war die Meinung der SalzAlpenTouren-Wanderer bei der offiziellen Einweihung einer der Chiemgauer SalzAlpenTouren: es gibt kein schlechtes Wetter,
es gibt nur schlechte Wanderkleidung.Bevor es auf den Weg ging, erhielt Stephan Semmelmayr, Geschäftsführer des Chiemgau Tourismus e.V., gemeinsam mit dem Marquartsteiner Bürgermeister Andreas Scheck das Wandersiegel Premiumweg für die SalzAlpenTour Marquartstein – Schnappenkirche aus den Händen von Michael Jarmuschewski, Deutsches Wanderinstitut. Eine Auszeichnung, die nur Wegen mit hoher Erlebnisqualität und der Erfüllung einer Vielzahl von Wanderkriterien zu teil wird. Das Gehen auf zertifizierten Wegen bietet dem Wanderer die Garantie eines modernen, erlebnisoptimierten Wanderangebotes. „Dies entspricht der Intention des Chiemgaus Tourismus e.V., der eine Wanderregion für Gäste mit hohem Qualitätsanspruch ist,“ unterstrich Stephan Semmelmayr. Im Vorjahr wurde bereits der SalzAlpenSteig premium-zertifiziert, der wie ein roter Faden traditionelle Wandergebiete entlang der alten Salzlinie verbindet. Der 230 km lange, grenzüberschreitende Weitwanderweg führt in 18 Tagesetappen durchgehend von Chiemsee über den Chiemgau und Bad Reichenhall an den Königssee, von dort weiter in den Tennengau bis an den Hallstätter See. Entlang dieser Spur des weißen Goldes sind in den Urlaubsregionen insgesamt 26 SalzAlpenTouren entstanden. Genusswandern ist im malerischen Chiemgau auf fünf SalzAlpenTouren möglich: auf der Tour Bergen – Bründlingalm, der Tour Inzell – Kienberg – Rauschberg – Ruhpolding und der Almen und Schluchten Tour in Inzell. Diese erhalten in den kommenden Wochen das Premium Wandersiegel. Die SalzAlpenTouren „Über die Grassauer Almen“ und „Marquarstein – Schnappenkirche“ sind nun bereits mit dem Zertifikat „Premium-Wanderweg“ ausgezeichnet. Durch lichte Wälder führt die SalzAlpenTour bestens markiert ging es von Staudach-Egerndach aus stetig bergan zur Schnappenkirche. Das 1637 erbaute Kleinod liegt auf rund 1.100 Meter unübersehbar am Nordhang des Hochgerns. Bei schönem Wetter mit einem traumhaften Blick in die Voralpenlandschaft. Aber auch die Teilnehmer der offiziellen Einweihungswanderung bekamen davon einen Eindruck, als sich die Nebeldecke kurz lichtete. Umrahmt von der OundUMusi richtete sich der Grassauer Pfarrer Horn in einer sehr stimmigen Andacht an die Teilnehmer der offiziellen SalzAlpenTouren-Wanderung. Nach dem problemlosen Abstieg Richtung Marquartstein ging es weiter in das Museum Salz & Moor. Das Ensemble Klaushäusl ist als einzige der Solepumpstationen im Einzugsgebiet der Solequellen Reichenhall erhalten geblieben. Von 1810 bis 1958 war die Pumpstation in Betrieb und sehr wichtig für den Transport der Sole bis nach Rosenheim. Sehr anschaulich erläuterte Museumsleiter Stefan Kattari den Wanderern, welcher Aufwand um den wichtigen Wirtschaftsfaktor Salz in früheren Zeiten betrieben wurde. Die SalzAlpenTour „Über die Grassauer Almen“ führt direkt beim Museum Salz & Moor vorbei, dessen Besuch das verbindene Element „Salz“ des SalzAlpenSteigs und der SalzAlpenTouren lebendig werden lässt.

Bild 1 v.r.: Stephan Semmelmayr (Geschäftsführer Chiemgau Tourismus e.V.), Michael Jarmuschewski
(Deutsches Wanderinstitut), Andreas Scheck (Bürgermeister Marquartstein) bei Übergabe des
Wandersiegels Premium-Weg
Bild 2: Stephan Semmelmayr (Geschäftsführer Chiemgau Tourismus e.V.) im Interview mit dem
Regionalfernsehen Salzburg
Bild 3: Auch im Regen gut zu gehen – die SalzAlpenTour Marquarstein – Schnappenkirche
Bild 4: Feuersalamander unterwegs auf der SalzAlpenTour Marquarstein – Schnappenkirche
Bild 5: Andacht in der Schnappenkirche
Bild 6: Blick von der Schnappenkirche durch die Nebeldecke
Bild 7: Die gelb-grüne Markierung für den SalzAlpenSteig, die gelb-blaue Markierung für die
SalzAlpenTour
Bild 8: Soleleitung
Bild 9: Soleleitung im Museum Salz & Moor
Bild 10: Die Handwerkskammer des Brunnwarts im Museum Salz & Moor

Kontakt:
SalzAlpenSteig und -Touren e.V. • Königsseer Straße 2 • D-83471 Berchtesgaden • Tel: 0049 – 86 52 – 69 05 49

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg