Rosenheimer beantragen neues Arbeitszeitgesetz

Gemeinsam haben Wirtschafts-Ministerin Ilse Aigner, der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner (zugleich tourismuspolitischer Sprecher), Ulrich N. Brandl als Präsident der DEHOGA Bayern und Rosenheims Kreisrat und Entenwirt Peter Schrödl beim jüngsten CSU-Parteitag einen Antrag zu einem zeitgemäßeren Arbeitszeitgesetz gestellt. Nachfolgend die hierzu erstellte Pressemeldung des Hotel- und Gaststättenverbandes.Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern begrüßt die Zustimmung des CSU-Parteitags zur Forderung der Mittelstands-Union nach flexibleren Arbeitszeiten durch entsprechende Änderungen im Arbeitszeitgesetz. „Eine Anpassung des jahrzehntealten Gesetzes an die Lebenswirklichkeit ist überfällig“, so Ulrich N. Brandl, Präsident des DEHOGA Bayern, der ergänzt: „Dabei fordern wir explizit keine Verlängerung der Gesamtarbeitszeit, vielmehr geht es lediglich um eine Ergänzung, dass unter bestimmten, klar definierten Voraussetzungen ein Überschreiten der täglichen Höchstarbeitszeit von zehn Stunden möglich ist.“

Die Initiative innerhalb der Mittelstands-Union entstammt dem Fachausschuss Tourismus, Handel, Dienstleistungen unter deren Vorsitzenden Claudia Heim, die zugleich Landesgeschäftsführerin des DEHOGA Bayern ist. Für den Antrag sprachen auf dem Parteitag unter anderem der tourismuspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Klaus Stöttner, MdL, sowie Klaus Holetschek, MdL, der auch Vorsitzender des Bayerischen Kur- und Heilbäder-Verbandes ist.

Konkret lautet der Beschluss, der nunmehr an die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag überwiesen wurde:

„Das Arbeitszeitgesetz ist zu reformieren, um Arbeitgebern gerade in dienstleistungsintensiven Branchen Flexibilität zu gewähren.
Es muss möglich und mit dem Arbeitszeitgesetz vereinbar sein, neben einer Vollzeitbeschäftigung etwas hinzuzuverdienen, oder, wenn es notwendig ist, über 10 Stunden hinaus zu arbeiten. Gegen die im derzeitigen Gesetz zum Ausdruck kommende Bevormundung von Arbeitnehmern muss Abhilfe geschaffen werden.
In der Tourismuswirtschaft sollten, auf Grund der Wetterbedingungen, z.B. im Biergarten, oder bei Familien- oder Firmenfeiern, Verlängerungen der Öffnungszeiten auf Wunsch des Gastes möglich sein, die der Gastgeber nicht einschränken möchte.“

Nähere Informationen unter http://www.dehoga-bayern.de/fileadmin/user_upload/02_Aktuelles/01_Positionen/BHG-Position_Arbeitszeitgesetz.pdf.

Foto: von links: MdL Klaus Stöttner, Georg Schlagbauer, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Stv. Ministerpräsidentin Ilse Aigner und Kreisrat Peter Schrödl

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg