Rare Krippentradition in der Kirche von Törwang auf dem Samerberg

Aus einer Firmgruppen-Initiative vor 15 Jahren auf dem Samerberg hat sich seither eine schöne Weihnachtskrippen-Tradition in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Törwang ergeben. Die damalige Gruppenleiterin Adelgunde Jungkunz und ihre Firmlinge wollten auch nach der Firmung noch etwas miteinander unternehmen und da entschied man sich, für die Ortskirche eine neue Krippe zu schaffen.Die Buben Michael Staber und Andi Wohlschlager sorgten für ein passendes und farbiges Hintergrund-Gemälde, auch bei Kälte standen sie stundenlang in der Grube in der Kirche, um die Nachbildung einer alten Ansicht von Jerusalem an die Wand zu malen. Und weitere Firmlinge bastelten in guter Abstimmung mit dem damaligen Samerberger Pfarrer Georg Gilgenrainer in den Törwanger Pfarrhof-Räumlichkeiten an Häusern, Krippe, Brücken und Details, eine Firmlings-Mutter bastelte Figuren und schneiderte zugleich deren Gewänder, ein Firmlings-Vater erledigte die elektrische Installation und wieder Andere sorgten für Keramik-Schafe und bemalten diese. So kam über Monate hinweg ein schönes Gesamtwerk zustande. Seither wird die Krippe immer zum Anfang der Weihnachtszeit aufgebaut. Hierfür sorgt Adelgunde Jungkunz nach wie vor noch persönlich, gleichwohl sie bereits vor 10 Jahren vom Samerberg nach Raubling umgezogen ist. Helfend zur Seite beim Krippenaufbau stehen ihr die Mesnerinnen der Kirche. Das anfängliche Sortiment ist noch fast komplett – nur ein Kamel ist bisher aufgrund unvorsichtig spielender Kinder „tödlich verunglückt“. Doch der große und heile Rest sorgt nach wie vor für eine beschauliche Krippe gleich am Haupteingang in die Kirche von Törwang.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke vom Herrichten der Törwanger Krippe durch Adelgunde Jungkunz

Nähere Informationen: Pfarramt Törwang, Telefon 08032-8293

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg