Radiosendung über die Faszination des Fischens in Bayern

Tipp für Radiohörer: am kommenden Samstag, 14. Juni auf Bayern 2: Bayerisches Feuilleton – Über die Faszination des Fischens

Samstag, 14.06.2014
08:05 bis 09:00 Uhr
Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr

Alles Schöne dieser Welt beruhe auf göttlicher Gnade, schreibt der amerikanische Literaturprofessor Norman Maclean in seinem Kultbuch „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“. Nicht zuletzt gilt diese Hymne den prächtigen Bachforellen im Big Blackfoot River in Montana, wo Maclean mit seinem Vater, einem presbyterianischen Pastor, gern zum Fliegenfischen ging: „Im Fliegenfischen erhielten wir so viele Unterrichtsstunden wie in den anderen geistigen Fächern.“ Angeln ist demnach Kunst, ist Philosophie, ja sogar Religion!
Nun muss man für diese Art von Gottesdienst nicht eigens nach Montana reisen. Auch Bayerns Gewässer sind fischreich, weshalb die Begeisterung für das Angeln hierzulande schon seit der Steinzeit heimisch ist.
Worin aber besteht das Glück des Anglers? Warum stellt er sich stundenlang ans Wasser und fischt im Trüben? Um mit „Nymphen“ und „Wobblern“ die Natur zu überlisten? Um den Fang seines Lebens zu machen? Es gehe nicht darum, den „Rekordfisch des Tages“ zu erlegen, sagte die 2008 verstorbene Fliegenfischer-Legende Mel Krieger: „Fliegenfischen ist wie ein Tanz.“ Doch was sagen die stummen Fische zu diesem Danse macabre?
Nicht mit Angel, Schnur und Haken, sondern mit Aufnahmegerät und Mikrofon stellt Thomas Grasberger allen dreien nach – dem Fisch, dem Angler und der Faszination eines „Sports“, der sich auch in Bayern bisweilen philosophisch gibt.

Nähere Informationen:

Thomas Grasberger

Tel 089-27312838
tgrasberge@aol.com
www.thomasgrasberger.de

Foto: Chiemsee-Fisch von Toni Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg