Paramankeni, ein Fischerdorf in Süd-Indien, hat die Folgen des Tsunami überstanden

Eine Fotoreportage von Rainer Nitzsche

Zehn Jahre nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean habe ich das Fischerdorf Paramankeni im südostindischen Bundesstaat Tamil Nadu besucht, in die seinerzeit in Zusammenarbeit mit der Karl-Kübel-Stiftung aus Bensheim 1,6 Mio Euro Spendengelder aus der Aktion “Hessen hilft den Flutopfern” geflossen waren.

Bilder, die das Dorf unmittelbar nach dem Tsunami zeigen, finden Sie hier: Paramankeni vor zehn Jahren unmittelbar nach dem Tsunami.

Das komplette alte Dorf war zerstört und evakuiert worden. Nur wenige Häuser des unmittelbar am Strand gelegenen Ortes waren noch bewohnbar. Entlang der Zufahrtsstraße, 500 Meter vom Strand entfernt, standen die Notunterkünfte – provisorisch zusammengezimmerte Strohhütten. Heute ist eine komplett neue Siedlung, etwa 700 Meter vom Strand entfernt, entstanden. Gemeinsam mit der Andheri Hilfe und Caritas wurden hier 200 Häuser und ein Schutzzentrum für die Bevölkerung gebaut. Zudem wurden Boote verteilt und Kredite für Frauen-Selbsthilfegruppen vergeben. Beim Hausbau waren Pflanzensetzlinge verteilt worden – für jedes Haus eine Kokospalme. Heute ist vom Dach des oberhalb gelegenen Schutzzentrums aufgrund der vielen Palmen von den Häusern kaum noch etwas zu sehen. Die Häuser sind liebevoll ausgebaut und erweitert worden.

Siehe auch den Bericht der Karl-Kübel-Stiftung hier.

Fotos: Rainer Nitzsche, weitere Bilder aus dem Fischerdorf finden Sie auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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Rainer Nitzsche

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