„Noch ist Polen nicht verloren“ – Laientheater Rimsting spielt Komödie und erntet viel Beifall

An hohe Zuschauer-Ansprüche hat sich die Laienbühne Rimsting schon des öfteren herangewagt. Mit dem heurigen Fastenzeit-Stück „Noch ist Polen nicht verloren“ gelang es dem Laientheater, den sensiblen Geschichtsverlauf zur Zeit des Kriegsausbruchs 1939 in eine unterhaltsame Komödie zu verpacken und trotz der Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit des Stoffes für kurzweilige, amüsante Unterhaltung zu sorgen. Lebendige, abwechselnde Bühnenbilder und hervorragende schauspielerische Leistungen sorgten für den viel beklatschten Erfolg bei der Premiere im Gemeindesaal von Rimsting.

Kernstück der Handlung des Stückes von Jürgen Hoffmann sind anfangs die Proben des Stadttheaters von Posen für eine Parodie auf Adolf Hitler. Als die Deutsche Wehrmacht Polen besetzt wird kurzerhand als Ersatz-Stück „Hamlet“ zur Aufführung gebracht. „Sein oder Nicht-Sein“ heißt es fortan und Theater, Lebens- und Liebes-Alltag sowie bitterer Ernst der damaligen Zeit wechseln sich im Geschehen auf der Bühne ab. Wahre schauspielerische Glanzleistungen vollbringen dabei Franz Feichtner und Rita Aß als Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura. Zahlreiche weitere Mitwirkende (Andreas Feichtner, Thomas Feichtner, Hans-Christian Feichtner, Wolfgang Schlemer, Matthias Feichtner, Andreas Wörndl, Georg Kofler, Raimund Feichtner, Kilian Schlemer, Michael Seidl, David Gordon, Christian Steinbichler und Simon Sternsdorf) sowie Raimund Feichtner und seine Frau Eva-Maria Feichtner als Regisseure verstanden es, die Rollen mit den jeweils notwendigen Charakteren passend auszufüllen. Unterstützt wurden sie dabei im Ton und mit Licht von Werner Aß, Hans Gaab und Michael Feichtner, im Bühnenbild von Thomas Matejek und Hans Seidl, in der Requisite von Eva-Maria Feichtner und Rita Aß, in der Maske von Albert Lachner und Sylvia Habl, bei den Frisuren von Margit Feichtner, in der Garderobe von Claudia Schlemer und von Gertraud Hauer als Souffleuse. Ein weiterer Dank der Theaterleute für vielfach erfahrene Unterstützung bei den Proben und Vorbereitungen galt der Gemeinde Rimsting, der Feuerwehr Rimsting, Edwin Wilfling, Thomas Feichtner, Resi Feichtner und Klaus Horack von der Tourist-Information.

„Noch ist Polen nicht verloren“ wird nochmals aufgeführt am Sonntag, 15. März, am Samstag, 21. März, am Sonntag, 22. März,, am Samstag, 28. März und am Sonntag, 29. März jeweils um 20 Uhr im Gemeindesaal an der Nordstraße, Karten gibt es im Vorverkauf in der Touristinformation Rimsting, Telefon 08051-687621 sowie eine Stunde vor Aufführungsbeginn an der Abendkasse.
Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Komödie „Noch ist Polen nicht verloren“ vom Laientheater Rimsting.

Nähere Informationen: www.rimsting.de

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg