Grainbacher Sommer-Landschaften gleichen einem Gemälde

Weiß-Blau gezeichneter Himmel, Sommersonne und das erfrischende Grün der Wiesen und Bäume machen an diesem Sonntag den Ort Grainbach und seine erhöhte Kirche zu einem wahrenn Gemälde.hö/Fotos: Rainer Nitzsche

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg

Eine Antwort für Grainbacher Sommer-Landschaften gleichen einem Gemälde

  1. Monica Lieschke 12. Juli 2015 at 22:15

    Lieber Herr Hötzelsberger, liebe Samerberger,
    Die Bilder, die Schönheit, das Einzigartige des Samerbergs führt mich immer wieder hierher, viele Tage im Jahr und das seit meiner Kindheit. Bilder, die Sie auch heute in den Samerberger Nachrichten zeigen, sind es, die der Seele gut tun und obwohl auch hier sich natürlich einiges verändert hat, doch irgendwie alles mit Maßen. Die Heumanderl meiner Kindheit sind den Plastikrollen gewichen und heutige Landwirtschaft hinterläßt Spuren in der Landschaft – die deutlichste und störendste Spur ist jedoch nicht sichtbar in den wunderschönen Bildern. Ein oft unerträglich penetranter süßlicher Geruch hängt über dem Samerberg, dreht einem den Magen um und stinkt regelrecht zum Himmel -wie heute bei Hitze und vor dem angekündigten Regen. Oder wie kürzlich, als direkt neben dem Naturbad der Gülleregen niederging. Dieses kommt nicht von einer, die von München kommend nur einfach ungestört die Schönheit geniessen will und sich nicht um die Realitäten und auch Sorgen der Bauern kümmert. Das Dilemma ist mir wohl bewußt. Die Menge, die Konzentration, die Intensität der Gülle-Ausbringung sind jedoch das Problem und das nicht nur für empfindliche Nasen, natürlich auch für das Trinkwasser – in einem Landschafts- und Quellschutz-Gebiet, wo Tafeln in den Wiesen darauf hinweisen, die Hunde mögen ihr Geschäft aus Hygiene-Gründen woanders verrichten. Was meint ihr dazu, liebe Samerberger und Fans des Samerberg ??
    Herzliche Grüße! Monica Lieschke