Förderverein weiter wichtig für Atzinger Vereine

Der im Jahr 2001 gegründete Förderverein für das Feuerwehr- und Gemeindehaus in Prien-Atzing hat auch sieben Jahre nach der Einweihung des Hauses noch vielfältige Aufgaben. Davon zeugte die gut besuchte Jahresversammlung im Feuerwehrstüberl, zu der Erster Vorsitzender Peter Wendl eingeladen hatte. Zu Beginn erinnerte Peter Wendl an den vor kurzem verstorbenen Max Priller aus Prien, der als Mitglied und Mann der ersten Stunde viel für das Vereinshaus in Atzing getan hatte. „Von ihm erhielten wir viele Ratschläge und von ihm waren auch die ersten Entwürfe“, so Peter Wendl, der in diesem Zusammenhang daran erinnerte, dass das Atzinger Vereinshaus nicht nur durch finanzielle Zuwendungen, sondern in erster Linie aufgrund von Arbeitsfleiß, Ehrenamtlichkeit und Spendenfreudigkeit ermöglicht werden konnte. Im abgelaufenen Jahr engagierte sich der Förderverein auch für das Ortsbild von Atzing, unter anderem für eine Plakat-Anschlagstafel und für einen Christbaum beim Gasthaus Stocker. Aufgrund der Einnahmen durch Beiträge, Spenden und Veranstaltungen (unter anderem mit dem Dorffasching) konnte der Förderverein sowohl der örtlichen Feuerwehr als auch dem Trachtenverein für deren Aufgaben und Räumlichkeiten Zuschüsse in Höhe von jeweils 2.000 Euro geben. Dem Kassenbericht von Ernst Reiter fügten die Kassenprüfer Wilhelm Feichtner junior und Florian Rauch die Bestätigung hinzu, dass alle Belege bestens geordnet sind. Ausführlich berichtete Schriftführer Werner Vietz über das Vereinsgeschehen, das auch im Internet unter www.foerderverein-atzing.de zu finden ist. In diesem Zusammenhang galt ein herzliches „Vergelt´s Gott“ dem Atzinger Claus Linke, der sich ganzjährig, im Stillen und ebenfalls ehrenamtlich um den Internetauftritt für die Atzinger Vereine kümmert. Die Vereinsvorstände Andreas Riepertinger von der Feuerwehr und Anton Hötzelsperger vom Trachtenverein, die kraft ihres Amtes auch stellvertretende Fördervereins-Vorsitzende sind, berichteten von einer guten Auslastung des Hauses bzw. von einer intakten Einsatzbereitschaft. Beide Vereine werden am Samstag, 3. Mai ab 13 Uhr einen Arbeitseinsatz rund um das Vereinshaus leisten, Freiwillige sind hierzu herzlich willkommen. Mit einem einstimmigen Grundsatzbeschluss der Versammlung wurde aufgrund der zufriedenstellenden Kassenlage festgelegt, dass die Vorstandschaft des Fördervereins in seiner nächsten Sitzung weitere Finanzspritzen an Feuerwehr und Trachtenverein festlegen kann. In der freien Aussprache regte Beirat Sepp Sonntag eine Verschönerung des Bus-Wartehäuschens in Atzing an. In ihrem Grußwort dankte Zweite Bürgermeisterin Renate Hof stellvertretend für Vereinsbeirat Jürgen Seifert allen Beteiligten für das gute Miteinander in Atzing. „In Atzing ist bei den Leuten und Vereinen Harmonie spürbar, da kommt man gerne hierher“, so Renate Hof, die in ihrer langen Zeit als Kommunalpolitikerin das Projekt „Vereinshaus Atzing“ stets wohlwollend begleitet und unterstützt hat. Dafür bedankte sich bei ihr Vorstand Peter Wendl und er wünschte ihr eine schöne Zeit nach der aktiven Tätigkeit als Gemeinderätin und Bürgermeisterin.

Foto/s: Hötzelsperger – Fördervereinsvorsitzender Peter Wendl bedankte sich bei Zweiter Bürgermeisterin Renate Hof für ihre jahrelange Unterstützung und er wünschte ihr für die Zeit nach der aktiven Kommunalpolitik alles Gute.
Nähere Informationen: www.foerderverein-atzing.de

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg