Bodenständige Volksmusik erhaltenswert – Tagung der Musikwarte aus ganz Bayern

Im Bayerischen Trachtenverband (BTV) kümmern sich viele Ehrenamtliche um verschiedene Themen zu Tracht, Brauchtum, Plattler, Tanz uvm. Die für Volksmusik und –gesang zuständigen Musikwarte aus den 22 angeschlossenen Trachtengauen trafen sich im Kolbermoorer Trachtenheim, um bayernweite Angelegenheiten zu besprechen. Der neue Sender BR-Heimat, die „Alte Wiesn“ beim Oktoberfest in München, Fragen zur GEMA sowie die Einweihung des Trachtenkulturzentrums in Holzhausen (LKr Landshut) standen ebenso auf der Tagesordnung wie auch die Gestaltung des 40-jährigen Jubiläums des Sachausschusses Volkslied und Volksmusik beim BTV. Dessen Vorsitzender Andreas Hilger (Rottau) betonte, dass die Veranstaltungen der Trachtler ohne Musik „tot“ seien, unser überliefertes Musikgut pflegens- und erhaltenswert ist, aber auch mit Neuerungen leben kann, solange sie nicht das „bayerische Herz“ kosten.

Den Sonntagsgottesdienst in der Kirche Hl. Dreifaltigkeit – als Beginn der Tagung – gestaltete die Höglinger Stubnmusi mit . Der Landesvorsitzende Max Bertl und 1. Inngauvorstand Georg Schinnagl bedankten sich bei den Musikwarten für ihre Arbeit und bei Monika Singhammer, Vorsitzende des GTEV „d’Mangfalltaler“ Kolbermoor, für die gute Aufnahme im Trachtenheim, welches seit knapp zehn Jahren den Trachtlern zur Verfügung steht.

Fotos: Walter Weinzierl

Rainer Nitzsche

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