Berthaler: Ärztedichte erhalten und verbessern

CSU-Landratskandidat setzt auf flächendeckende und wohnortnahe Gesundheitsversorgung

In Amerang ist nun im Gasthaus zum Augustiner das Thema Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum heiß diskutiert worden. Bei rund 60 anwesenden Gästen begann der Bürgermeister Augustin Voit, der auch eingeladen hatte, jedoch zunächst mit einem kurzen Rückblick über die letzten 6 Jahre: Dabei berichtete Voit nicht nur über den Bau einer neuen Kindergrippe in Evenhausen, der Ausweisung des neuen Baugebietes Schlossfeld und die neue Ortsmitte von Amerang, sondern insgesamt von einer erfreulichen Entwicklung des Ortes in den letzten sechs Jahren. Eine stabile CSU-Mehrheit im Gemeinderat und das gute Miteinander über die Parteigrenzen hinweg seien die wesentlichen Gründe für die gute Entwicklung, kommentierte Voit die Arbeit der vergangenen Jahre. Im Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl am 16. März ergänzte er: „Wir können stolz sein auf das Erreichte und wollen diesen Weg in den nächsten Jahren beharrlich weiterverfolgen.“

Lobende Worte fand auch der CSU-Landratskandidat Wolfgang Berthaler für die Kommunalpolitik in Amerang: „Mit einer stets umsichtigen und weitsichtigen Politik hat sich Amerang zu einer Leuchtturm-Gemeinde im Norden entwickelt.“

Als Herausforderung für die nächsten sechs Jahre brachte Berthaler eine flächendeckende und wohnortnahe Gesundheitsversorgung zur Sprache. Auch in der Gemeinde Amerang fehle es bislang an einem Landarzt und einer Apotheke, so Voit. „Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir neue Anreize für junge Ärzte schaffen, sich im ländlichen Raum anzusiedeln. Wir dürfen es nicht verpassen, unsere hohe Ärztedichte im Landkreis zu erhalten und weiter auszubauen“, erklärte Berthaler. Am Beispiel Amerang könne man sehen, dass in einigen Orten des Landkreises bei den Ärzten noch Nachholbedarf bestehe.

Die finanzielle Lage in der Gemeinde bescheinigte Bürgermeister Voit hingegen als gut. Als gelernter Bankkaufmann freue ihn das außerordentlich, so Berthaler. Er sei davon überzeugt, dass eine solide und generationengerechte Haushaltspolitik das A und O für eine Gemeinde sei.

Auch im Landkreis Rosenheim wolle Berthaler, wenn er zum Landrat gewählt werde, die Schulden des Landkreises Rosenheim weiter zurückführen und Rücklagen für anstehende Großprojekte bilden. „Momentan ist der Landkreis mit 110 Millionen verschuldet, man muss aber bei einem Haushaltsvolumen von 233 Millionen nicht gleich in Panik verfallen“, erklärte Berthaler. Eine schwere  Wirtschaftskrise in den vergangenen Jahren, sinnvolle Investitionen in Bildung (Berufsschule Rosenheim und Bad Aibling) und die Sanierung der Kreiskrankenhäuser seien die wesentlichen Gründe für eine Neuverschuldung von rund 30 Millionen gewesen.

Gleichzeitig stellte Berthaler klar, dass es den Gemeinden jetzt wieder besser gehe, da sie mehr Einkommenssteuer und Gewerbesteuer einnähmen. Deshalb sei das Ziel in den nächsten sechs Jahren der Abbau des Schuldenstandes des Landkreises.

Bildhinweise:

Amerang_Aerztedichte_1: Der CSU-Landratskandidat Wolfgang Berthaler spricht vor vollbesetztem Saal im Wirtshaus zum Augustiner im Amerang.

Amerang_Aerztedichte_2: v.l. Der Bürgermeister von Amerang Augustin Voit und der CSU-Landratskandidat Wolfgang Berthaler.

Amerang_Aerztedichte_3: Der CSU-Landratskandidat Wolfgang Berthaler spricht vor vollbesetztem Saal im Wirtshaus zum Augustiner im Amerang.

Quelle: Pressemeldung des CSU-Landratskandidaten Wolfgang Berthaler

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg