Bayern: Löwenzahn gegen Magenprobleme und Weltmeisterbier

Dagegen ist ein Kraut gewachsen – Familie Schneider aus Rohrdorf bei Rosenheim nimmt das wörtlich und präsentiert in der Bayernhalle 22 den „Kloster Beuerberger Naturkraft Klosterlikör“. Das Getränk besteht aus vergorenem Löwenzahn und hat 15 Prozent Alkoholvolumen. Schon Sebastian Kneipp empfahl Löwenzahn als Heilpflanze für Magen und Unterleibsorgane und als Mittel gegen chronische Hautkrankheiten. Die Rezeptur für den „Wein“ verdankt die Familie einer Salesianer-Nonne, die das Mittel im 19. Jahrhundert in dem Kloster bei Bad Tölz entwickelte. Die Empfehlung des Klosters lautet, zehn Tage lang dreimal am Tag vier Zentiliter zu trinken. „Nach fünf Tagen ist der Stuhl schwarz“, sagt Produzent Reinhard Schneider, was auf den hohen Eisengehalt des Löwenzahns zurückzuführen ist. Nach zehn Tagen sei der Körper mit Bitterstoffen des Krauts gesättigt. „Man fühlt sich fit wie im Frühling“, sagt er. Weltmeisterlich präsentiert sich die Löwenbrauerei Passau: Das „Urtyp Hell“ hat den World Beer Cup 2012, der in Boulder, Colorado, ausgetragen wird, in der Kategorie Münchner-Style Helles gewonnen. „Wir haben uns gegen etwa 100 Biere durchgesetzt“, sagt Logistikmitarbeiter Harry Sommer. Das Pils hat 2014 immerhin die Bronzemedaille errungen. Halle 22, Stand 232, Kontakt: Reinhard Schneider, T:+49 157 71408747, M: mail@kloster-genuss.de; Stand 234, Kontakt: Melanie Unholzer, T: +49 851 700516, M: melanie.unholzer@loewenbrauerei.de

Foto: Rainer Nitzsche

Rainer Nitzsche

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