Bayerische Trachtenjugend tagte im Schusterhof in Bergen

Die Bayerische Trachtenjugend mit ihrem 1. Landesjugendvertreter Günter Frey hat im Jahr 2015 viel vor, neben den „alltäglichen“ Aufgaben wie die Unterstützung der Gauverbände, Erarbeitung von Vorgehensweisen und Vertiefung bei den Themen „Wahlfach Tradition“, „Prävention sexueller Gewalt/Führungszeugnis“ und Außendarstellung steht vor allem die Eröffnung des Jugendbildungshauses in Holzhausen am 2. Mai 2015 im Fokus.

So war auch diese Thematik, ein Schwerpunkt auf der Klausurtagung der Bayerischen Trachtenjugend auf dem Schusterhof in Bergen. Der Stand der Bauarbeiten wurde genau dargelegt und wichtige Dinge wie die Reinigung des Hauses, Mietwaschservice und die Ausstattung des Aufenthaltsraumes wurden besprochen und festgelegt. An der Einweihungsfeier am 2. Mai 2015 und am darauffolgenden Tag der offenen Tür wird sich die Bayerische Trachtenjugend den Besuchern in ihrer Vielfalt präsentieren. So wird es neben den Aufführungen der Tanz und Plattlerjugendgruppen aus den Gauen, Mitmachangebote auf dem gesamten Gelände geben. Die Durchführung einer Plattlerprobe vor Ort mitzuerleben wird möglich sein, aber auch viele Informationen durch zum Teil virtuelle Rundgänge, Filme und Stellwände soll dem Besucher das Wirken und die Wichtigkeit der Bayerischen Trachtenjugend näher bringen. Diese Möglichkeiten der Außendarstellung wird in Zukunft eine Arbeitsgruppe erarbeiten und ständig weiter entwickeln, denn die Vorstandschaft war sich einig die Öffentlichkeitsarbeit wird in den nächsten Jahren einen wichtigen Themenschwerpunkt bilden. Die Zusammenarbeit mit Firmen wie „Pöschl“ oder der „BayWa Stiftung“ wurden in der Klausurtagung näher beleuchtet und Vorschläge erarbeitet wie man solche wichtigen Verbindungen ausbauen und fördern kann. Die bereits bestehende Arbeitsgruppe „Seminare“ unter der Leitung von Christian Kammerbauer stellte das Seminarprogramm für 2015 vor, das an die Gaue und an die einzelnen Vereine im Bayerischen Trachtenverband gehen soll. Geschäftsführer Andreas Oberprieler zeigte auf wie in Zukunft Kosten und Erträge für Seminare und Tagungen kalkuliert werden könnten. Die Vorstandsmitglieder machten sich zudem während dem Wochenende Gedanken über einen Leitsatz der Bayerischen Trachtenjugend. Fragestellungen wie die Ziele oder die Philosophie der Bayerischen Trachtenjugend wurden erarbeitet und festgehalten. („Was ist die Bayerische Trachtenjugend? Wo möchte die Bayerische Trachtenjugend hin?“) Neben dem Themenschwerpunkt „Holzhausen“ wurde auf der Tagung auch der Entwurf für die neue Geschäftsordnung der Bayerischen Trachtenjugend gesichtet und diskutiert. Die Vorstandschaft weiß, dass im nächste Jahr viel auf sie zukommen wird, aber man ist voller Elan und Tatendrang um durch das Jugendbildungshaus und der Arbeit im Verband, in den Gauen und Vereinen, der Jugend auch weiterhin Werte, Traditionen und natürlich Freude an der Trachtensache und Gemeinschaft innerhalb Bayerns zu vermitteln. Andreas Wachs, Schriftführer der Bayerischen Trachtenjugend.

Fotos: Blick in die Tagungsrunde und Lederhose für Andreas Oberprieler und dessen Nachwuchs

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg