Bayer. Rundfunk stellte neuen Sender BRheimat vor – Digitaler Start am 2. Februar

Eine neue Radio-Zeit beginnt im Bayerischen Rundfunk und für dessen Hörerinnen und Hörer am Maria-Lichtmeß-Tag 2015 (Montag, 2. Februar). An diesem Tag startet ab 10 Uhr das neue und digitale Vollprogramm „BRheimat“. Rund um die Uhr werden bayerische Musik sowie Geschichten und Geschichte aus Bayern ausgestrahlt.

Eine erste Vorstellung machten BR-Intendant Ulrich Wilhelm, BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner, Programmbereichsleiterin Bayern 1, Dr. Susanne Zimmer, Wolfgang Preuss, Redaktionsleiter „Familie“ beim BR-Fernsehen, Pressesprecherin Sylvie Stephan sowie Stefan Frühbeis als Redaktionsleiter mit seiner Kollegin Evi Strehl von „BRheimat“ gegenüber den Verantwortlichen bayerischer Brauchtums-Verbände und Brauchtums-Organisationen im Weißen Bräuhaus in München im Tal. Die Interessensvertreter des Bayernbundes, des Trachtenverbandes, der Bairischen Sprache, der Gebirgsschützen, des Musikbundes für Blasmusik und weiterer Zusammenschlüsse erfuhren dabei, dass der neue Kanal „BRheimat“ als digitales Programm ausgestrahlt wird und dann über das digitale Antennenradio DAB+ über Kabel, über Satellit und über das Internet zu empfangen ist. Bei der ausführlichen Diskussion war es für die Brauchtums-Verantwortlichen wichtig zu erfahren, dass bisherige Sendeplätze mit bayerischem Charakter auf anderen Kanälen nicht wegfallen. Eine Änderung hingegen gibt es für den Kanal „Bayern plus“. Dessen bis 2. Februar auf bayerische Musik und viel Volksmusik ausgerichtetes Programm wird zukünftig aus dem Studio Franken in Nürnberg mit deutscher Schlagermusik ausgestrahlt werden. Die bisher auf „Bayern plus“ gewohnten Sendeplätze mit Volksmusik werden vom neuen Sender „BRheimat“ übernommen. Innerhalb des Senders „BRheimat“ wird es eine klare Trennung von traditioneller Volksmusik und anderen bayerischen Musikangeboten geben. „Mischen geht nicht und darf man nicht!“ – mit diesen Worten sprach Dr. Susanne Zimmer den Volksmusikfreunden aus der Seele. Stefan Frühbeis, seit 35 Jahren beim BR und dort mit Bergsteiger- und Volksmusiksendungen bestens vertraut, sprach von einem „Mehrwert“ mit dem neuen Programm für all jene, die Bayern im Radio in vielfältiger Form und bei stündlichen Nachrichten hören wollen. Ingrid Mitterhummer als Leiterin der Abteilung „Technische Information“ beim BR stellte die neuen Empfangsgeräte sowie Adapter für bisherige Empfangsgeräte vor. Bis Ende 2016 – so Intendant Ulrich Wilhelm – soll es in ganz Bayern eine digitale Empfangbarkeit geben und auch mit der Autoindustrie weitere Abstimmungen und neue Preisvereinbarungen geben. Max Bertl, Landesvorsitzender vom Bayerischen Trachtenverband, ist einer der vielen Hörer von digitalen Programmen, insbesondere von „Bayern plus“ und bestätigte bei diesem Informations-Austausch seine guten Erfahrungen mit den Worten „Das kann sich hören lassen, freuen wir uns auf mehr Heimat im Radio“.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Vorstellung des neuen Radio-Programms „BRheimat“, das am 2. Februar an den Start gehen wird.

Weitere Informationen: www.br.d/digitalradio

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg