Auf den Filmspuren des Müllner Peters durch Sachrang

Andrea Aschauer —  17. Juli 2016

Film Sachrang hochAnlässlich des Jubiläumjahres 2016 zum 250. Geburtstag des Müllner Peters gibt es ein besonderes Führungsangebot in Sachrang. Viel Neues und Altes kann man dabei über die Verfilmung des Historien  3-Teilers „Sachrang – Eine Chronik aus den Bergen“ erfahren.

Der Film wurde 1977/78 nach dem Roman „Der Müllner Peter von Sachrang“ von dem Heimatautoren Carl Oscar Renner zum größten Teil in Sachrang an Orginalschauplätzen gedreht. Dazu wurde das Bergdorf 1977 in das 18. Jahrhundert zurück versetzt. Mit Gerhard Lippert als Müllner Peter in der Hauptrolle und vielen anderen namenhaften Schauspielern machte dieser Film Sachrang und seinen Müllner Peter deutschlandweit bekannt. Die Filmführerin Ute Hacherer (Foto) wird an die Drehorte führen  und in das neu renovierte Müllner-Peter-Museum einen Einblick gewähren. Während der 2-stündigen Wanderung durch Sachrang werden auch die St. Michael Kirche, eine der schönsten barocken Landkirchen in Bayern mit italienischer Stilphase besucht, ebenso die Ölbergkapelle, wo die jährliche bayrisch-tirolerische Wallfahrt stattfindet. Für die Dreharbeiten wurde vom Bayrischen Rundfunk 1977 eine eigene Filmmühle geschaffen, die während der Führung zum Besichtigen ist. Anhand von vielen Filmfotos wird die Geschichte über die Dreharbeiten und die damalige Begeisterung der Sachranger Einwohner, die zum Teil als Komparsen im Film mitwirkten, gezeigt. Die Führung endet im Rauchkuchl im Geburtshaus des Müllner Peters im Ortsteil Aschach.

Die erste Filmspurenführung startet am Donnerstag, 14.07.2016 um 10 Uhr am Müllner-Peter-Museum in Sachrang.Die nächsten Termine sind am 5. August um 16 Uhr und am 15. September, sowie 6.Oktober um 10 Uhr. Diese Führungen finden bei jedem Wetter statt und es ist keine Anmeldung erforderlich. Sonderführungen können bei der Tourist Info Sachrang, Tel. 08057/909737, oder die Aschauer Filmführung bei der Tourist Info Aschau, Tel. 08052/90490 gebucht werden.

Bericht und Foto: Herbert Reiter

Andrea Aschauer

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