Am Grab von Fridolin Obermaier in Aschau i. Chiemgau

Nach einem erfüllten und reichlich aktivem Leben verstarb in Aschau i. Chiemgau Fridolin Obermaier im Alter von 78 Jahren. Der überaus starke Besuch des Requiems in der Pfarrkirche von Aschau bezeugte die große Bekanntheit und Wertschätzung von Fridolin Obermaier, dessen Leben von Pfarrer Johannes Palus in Erinnerung gebracht wurde. Der Geistliche erinnerte dabei, dass Fridolin Obermaier schon als kleiner Bub auf dem Bauernanwesen seiner Eltern in Aschau-Wald festes Arbeiten kennenlernte. Später erlernte er den Beruf eines Maurers und alsdann ging er für viele Jahre in den Zustelldienst Aschau der Deutschen Post. Auf diese Weise sowie durch seine Mitgliedschaft in Vereinen und durch seine Geselligkeit war er über seine Familie hinaus wertvoll und geschätzt. Wie Vorstand Claus Reiter vom Hohenaschauer Trachtenverein am offenen Grab sagte, war Fridolin Obermaier 60 Jahre Mitglied im Verein und für diesen in jungen Jahren als Schuhplattler erfolgreich und als Vorplattler aktiv. 52 Jahre gehörte der Verstorbene dem Männergesangsverein an. Dessen Mitglieder dankten sowohl in der Kirche als auch auf dem Friedhof für die Sangestreue mit einigen Liedern – ebenso wie die Musikkapelle Aschau dies mit passenden Weisen tat. Auch der Musikkapelle war Fridolin Obermaier mitsamt seiner Familie immer eng verbunden, so stellte er sich auch bei der Gründung des Fördervereins zugunsten der Aschauer Blasmusik als Beisitzer zur Verfügung. In einem weiteren Nachruf erinnerte die Gemeinschaft der Post-Senioren daran, dass Friedl Obermaier ein engagierter Vertreter innerhalb der Post-Gewerkschaft war.

Sterbefoto: Fridolin Obermaier

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg