Am Grab von Bernadette Nischbach – Wohltäterin für die Ukraine

Im Alter von nur 66 Jahren verstarb nur gut zwei Jahre nach ihrem Ehemann Walter auch Bernadette Nischbach aus Brandenberg bei Wildenwart.  Wie Kaplan Stefan Leitenbacher beim Trauergottesdienst mit dem Wildenwarter Kirchenchor erinnerte, war das Leben von Bernadette Nischbach ganz ihrer Familie und zuletzt ihren Kindern und Enkelkindern zugewandt. Darüberhinaus stellte sie sich vielfach für kirchliche und soziale Aufgaben zur Verfügung. Bei der Beerdigungsfeier auf dem Gottesacker von Wildenwart dankte Trachtenvorstand Peter Freund vom Trachtenverein „Die lustigen Wildenwarter“ für die lange Vereinszugehörigkeit seit 1966 und für die Treue und Dienste im und für den Verein. Gottfried Hein als stellvertretender Vorsitzender vom VdK Ortsverband Prien-Rimsting erinnerte daran, dass Bernadette Nischbach ihre Back- und Kochleidenschaft bei vielen Zusammenkünften und Anlässen dem VdK und dessen Mitgliedern zugute kommen ließ. Die Vorsitzende vom Chiemgauer Helferkreis für die Diözese Ternopil in der Ukraine, Kathi Schmid aus Höhenmoos, verlas am offenen Grab einen Beileidsbrief von Erzbischof Semenyuk und Pfarrer Volodymyr Firmann sowie vom Vorstand des dortigen Priesterseminars, darin hieß es unter anderem: „Mit großer Trauer erreichte uns die Nachricht über den Tod von unserer langjährigen Wohltäterin Frau Bernadette Nischbach. Sie war zusammen mit ihrem verstorbenen Ehemann Walter aktives Mitglied für den Helferkreis für unsere Ternopil-Zboriw Diözese. Sie war geistliche Patin von unseren Priesteramtskandidaten und große Beterin für eine friedliche und gedeihliche Entwicklung in der Ukraine. Heute gedenken wir Ihrer und das ganze Priesterseminar betet für Sie zum lieben Gott“.

Sterbefoto: Bernadette Nischbach

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg