284 000 Euro für die jagdliche Aus- und Fortbildung in Bayern

Für den laufenden Betrieb der Landesjagdschulen in Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt 284 000 Euro aus der Jagdabgabe bereitgestellt. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte der Minister am Montag dem Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Prof. Jürgen Vocke, bei einem Treffen in München. „Die Landesjagdschulen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine fundierte Aus- und Fortbildung der bayerischen Jägerinnen und Jäger“, sagte Brunner. Angesichts der vielfältigen Aufgaben der Jagd für Natur und Gesellschaft sei dies unerlässlich. Dem Minister zufolge vermitteln Experten und erfahrene Jäger an den drei bayerischen Schulstandorten in Feldkirchen (Lkr. München), Amerdingen (Lkr. Donau-Ries) und Wunsiedel wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten, etwa zum Umgang mit der Waffe und zur Ausbildung von Jagdhunden.
Die Jagdabgabe wird von den Unteren Jagdbehörden jährlich zusammen mit der Gebühr für den Jagdschein erhoben. Mit dem Geld werden Projek¬te im Bereich des Jagdwesens gefördert. Für die Landesjagdschulen sowie für den Aufbau einer Jagdakademie in Wunsiedel hat das Forstministerium seit 2004 mehr als 3,3 Millionen Euro aus der Jagdabgabe bereitgestellt.

Foto StMELF

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg