100.000 Besucher bei Premiere der heurigen Landshuter Hochzeit

– Weitere Festumzüge mit Gottesdiensten in Basilika St. Martin bis 21. Juli

Landshut (hö) Alle vier Jahre und das seit 110 Jahren und heuer zum 40. Male werden in der niederbayerischen Stadt Landshut die Gegebenheiten der Hochzeit von Herzog Georg von Bayern-Landshut mit der Polen-Prinzessin Jadwiga (Hedwig) nachgespielt. Die Hochzeit war im Jahr 1475. Damals dauerte die Anreise der Hochzeiterin zwei Monate, derweil vertrieben sich die reichen Landshuter das Warten mit Spielen und Feierlichkeiten. Davon bekommt man auch beim heurigen Spektakel allerhand mit. Rund 2.400 junge und ältere Mitwirkende, durchwegs Landshuter Bürgerinnen mit langen Haaren, ohne Brillen und frei von Tätowierungen haben sich in vielfältiger Weise auf das Historien-Spiel vorbereitet. Bei der Premiere des Festzugs mit Trommlern und Musikanten, sowie mit Fahnenträgern, Pferdefuhrwerken, Kutschen und vielen historisch gekleideten und ausgestatteten Fußgruppen wurden die Organisatoren und Mitwirkenden für all ihre Bemühungen reichlich belohnt. Rund 100.000 Gäste aus Nieder- und Oberbayern und vom Rest der Welt säumten die Straßen entlang der Alt- und Neustadt und viel-tausendfach erklang immer wieder das gegenseitige „Halloooooo!“. Der Tradition folgend ging ein Gottesdienst in der alt-ehrwürdigen Basilika St. Martin mit Bischof Josef Clemens aus Rom voraus. Die weiteren Umzüge sind am Sonntag, 7. Juli (mit Gottesdienst um 10 Uhr mit Weihbischof Bernhard Haßlberger), am Sonntag, 14. Juli (mit Nachprimiz von Simon Tyrolt) und am Sonntag, 21. Juli (mit Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg).

 

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Premiere der Landshuter Hochzeit 2013

Nähere Informationen: www.landshuter-hochzeit.de

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg