Wetterglück und Organisationsgeschick bei Samerberger Dorffest

Während andernorts aufgrund der Wetterprognosen die vorgesehenen Freiluft-Veranstaltungen abgesagt wurden, hielten die Samerberger Gebirgsschützen (GSK) und der Wintersportverein Samerberg (WSV) an der Durchführung des Dorffestes in Törwang fest – nicht nur zum Wetterglück.Passend wie diese Entscheidung aufgrund des dann schön sommerlichen Wetters war, war auch der Ablauf, der mit einem nahtlosen Übergang vom Kirchen-Inneren ins Freie begann. Denn dem Familien-Gottesdienst folgte eine kleine Fahrzeugweihe auf dem Dorfplatz, auf dem anschließend den ganzen Tag über die sechs Mitglieder der Wieslberg-Musi vom Samerberg zur Unterhaltung aufspielten. Die harmonische Zusammenarbeit zwischen den beiden Veranstalter-Vereinen und deren gute Unterstützung durch Wolfgang Sattlberger vom Dorf-Cafe in Grainbach machte es möglich, dass auf dem Dorfplatz sowie vor und beim Gasthaus „Zur Post“ gute Gelegenheiten für Mittag- und Abendessen sowie für Kaffee und Kuchen gegeben waren. „Das Wetterglück war uns wohl beschieden, weil wir erst vor kurzem eine Wallfahrt nach Altötting zur Mutter Gottes gemacht haben“, sagte Hauptmann Fritz Dräxl, der zum Abschluss den vielen ehrenamtlichen Helfern ebenso dankte wie den Leuten, die sich speziell für ein Kinderprogramm inklusive Hüpfburg einsetzten. Das Dorffest endete wie geplant nach zehnstündiger Dauer am frühen Abend, am nächsten morgen wurden die Aufräumarbeiten bei dann strömendem Regen abgeschlossen.

hö/Fotos:  Dietmar Scholz – Eindrücke vom Dorffest von WSV und GSK Samerberg

 

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg