Wachstum hat Wurzeln – CSU-Auftaktveranstaltung

„Nur aus tiefen Wurzeln kann echtes Wachstum kommen, das auch Stürmen widersteht“ – Mit diesen Worten würdigte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer am Montag, 03.02.2014, den CSU-Wahlkampfauftakt für den Landkreis Rosenheim, der unter dem Motto „Wachstum hat Wurzeln“ stand. Wie tief der CSU-Landratskandidat Wolfgang Berthaler mit seiner Heimat verwurzelt ist, zeigten seine Ausführungen und Ideen, wie er den Landkreis Rosenheim als potentieller Nachfolger von Landrat Josef Neiderhell weitergestalten würde. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nick Lisson von Antenne Bayern.

Kreisvorsitzender Klaus Stöttner führte zu Beginn der Veranstaltung im Kesselhaus in Kolbermoor das gute Wachstum im Landkreis Rosenheim auf das vertrauensvolle Miteinander zwischen Politik und familiengeführten Unternehmen zurück. „Die Unternehmer in der Region schaffen Arbeitsplätze und sorgen dadurch auch für eine hohe Lebensqualität“, erklärte der Kreisvorsitzende.  

Anschließend blickte der amtierende Landrat Neiderhell auf die vergangenen sechs Jahre seiner Amtszeit zurück. Dabei stellte er vor allem die derzeit gute finanzielle Lage der Krankenhäuser der Stadt und des Landkreises Rosenheim heraus, die für eine Gesundheitsregion wie Rosenheim von großer Bedeutung seien: „Seit der Fusion im Jahr 2009 schreiben wir schwarze Zahlen oder schwarze Nullen.“

Der Landratskandidat Berthaler würdigte dieses und weitere erfolgreiche Projekte von Neiderhell, wie zum Beispiel die Sanierung und Neuausstattung vieler Schulen im Landkreis. „Sepp Neiderhell ist ein Freund, wir sind familiär verbunden. Auch der Kreistag ist immer hinter der Politik von Neiderhell gestanden. Ich möchte seine Projekte fortführen und natürlich auch eigene Akzente setzen“, erklärte Berthaler gegenüber den zahlreichen Gästen.

Als künftig anstehende Projekte nannte Berthaler unter anderem die verkehrliche Situation im Landkreis: „Rosenheim hat eine gute Infrastruktur, wodurch sich auch viel Gewerbe im ländlichen Raum ansiedeln konnte. Andererseits sind unsere Bürgerinnen und Bürger dadurch auch sehr lärmgeplagt.“ Mit Sorge blicke er dabei auf den Ausbau der A8 und den Brennerzulauf, die dies verstärken würden. Deshalb plädierte Berthaler beim Brennerzulauf für sinnvolle Lösungen wie in Tirol. Dort wurden zum Zwecke des Lärmschutzes die Schienen auf einer Länge von knapp 40 Kilometern in Tunnel verlegt, eingehaust oder in den Boden abgesenkt gebaut.

Ein besonderes Augenmerk möchte Berthaler als potentieller Nachfolger von Neiderhell auch auf die Landwirtschaft im Raum Rosenheim legen: „Die Landwirte pflegen unsere Landschaft. Sie tragen dazu bei, dass es in unserer Region so schön ist.“ Deshalb möchte Berthaler die Anliegen der Landwirte im Landkreis sehr ernst nehmen und auch die gut besuchte Landwirtschaftsschule entsprechend fördern.

Förderung wünschte sich einer der Gäste des Abends auch in Hinsicht auf den Ausbau von Tagesbetreuungsplätzen für Senioren im Landkreis Rosenheim: „Die Menschen werden, vor allem auch durch den starken Zuzug in die Region, immer älter. Es gibt aber zu wenige Tagesbetreuungsplätze.“ Hier wünscht sich Berthaler, dass auch andere Kommunen das Modell der Tagesbetreuung im Sozialwerk in Flintsbach am Inn, das er in seiner Zeit als Bürgermeister verwirklichen durfte, übernehmen. Dieses Modell gebe es bislang nur in seiner Heimatgemeinde Flintsbach und in der Stadt Rosenheim.

Wie wichtig eine gut funktionierende Rettungsversorgung im Landkreis Rosenheim sei, betonte Berthaler abschließend aus seiner 17-jährigen Erfahrung als Feuerwehrkommandant heraus: „Hier möchte ich noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen sagen, ohne die wir nicht leben könnten.“ Aus diesem Grund würde er auch in Zukunft im Rahmen seiner Möglichkeiten die Rettungsdienste im Landkreis Rosenheim, sei es das Bayerische Rote Kreuz, die Malteser, die Johanniter, das Technische Hilfswerk und natürlich auch die Freiwilligen Feuerwehren, unterstützen. 

Bericht und Foto: CSU-Pressestelle

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg