Vorweihnachtsstimmung mit Stefanie Hertel in Aschau i. Chiemgau

„Weihnachtsglocken läuteten“ in der Aschauer Festhalle beim Besuch von Stefanie Hertel. Zwei Stunden lang zog sie die Besucher in der gut besuchten Halle in ihren Bann….

…. brachte altvertraute Weihnachtslieder neben neuen Kompositionen, sang von Räuchermännlein und Knecht Rupprecht aus dem Erzgebirge und endete mit dem großen Ave Maria und dem Gloria Dei. Die Aschauer und zahlreiche begeisterte Anhänger – von Fans spricht man in dieser Szene eher nicht – aus der weiten Region, unter ihnen Christian und Marina Wolf, Christa Clarin und Patrick Lindner genossen den Abend. Der Erlös des Abends kam der Stefanie Hertel Stiftung und der OVB-Weihnachtsaktion zugute. Auch Chefredakteur Willi Börsch befand sich unter den Gästen im Saal.
An einem Kunstmärchen über den kleinen Alois, der am Christtag Medizin und Doktor für seinen kranken Großvater aus dem Tale holt und dabei allerlei Wunderbares rund ums Christkind erlebt, entlang, führten Stefanie und ihr Vater Eberhard Hertel ihr Publikum durch die Vorweihnachtszeit in der weihnachtlich reich geschmückten Festhalle. Beide erzählten die Geschichte mit verteilten Rollen und ließen alle teilhaben an einer etwas anderen Weihnachtserzählung. Die beiden Verfasser hörten ergriffen und zu Tränen gerührt zu, wie Stefanie Hertel ihre Erzählung als roten Faden für ihren Gesangsabend verwendete. Aus dem Märchen heraus übernahmen Stefanie und Eberhard Hertel immer wieder die Stichworte für ihre Lieder. Während die ostsächsischen Lieder des vergangenen Jahrhunderts aus dem Erzgebirge den Zuhörern nicht vertraut waren, wurde es gleich anders, als Stefanie Hertel das alpenländische Liedgut ihrer neuen Wahlheimat Schleching auspackte. Diese vertrauten Klänge machten für viele den Konzertbesuch zum Erlebnis. Lanny Isis, der Ehemann von Stefanie Hertel, brachte mit seiner rockigen Version von „White Christmas“, begleitet auf der Gitarre eine ganz andere Stilrichtung in den Abend. Im weißen Feengewand, nur ein wenig von der Orgel unterstützt sang Stefanie Hertel das „Ave Maria“ von Bach/Gounod und das klassische „Gloria Dei“. Gemeinsam brachten die drei Künstler a capella als Höhepunkt und Abschluss noch mit „Amazing Grace“ einen internationalen Hit. Anstelle einer Zugabe sangen sie dann gemeinsam mit allen im Saal das klassische Weihnachtslied von der fröhlichen, seligen Weihnachtszeit – und alle kannten den Text aller drei Strophen und sangen mit.

Bericht und Bilder: Heinrich Rehberg

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg