Vorstände- und Trachtenwarte-Versammlung im Chiemgau Alpenverband

Mit erfreulichen Neuigkeiten eröffnete Gauvorstand Miche Huber die Versammlung im Trachtenheim Übersee. In Prien wurde vergangene Woche ein neuer Vereinsvorstand gewählt und über die Wintermonate wurde eine künftige Trachtenwartin für den Gauverband gefunden: Klaus Kollmannsberger und Lisbeth Tengler (GTEV Übersee)  stellten sich kurz vor.Als wichtiger Punkt gilt die alljährliche Information über die finanzielle Situation des Verbands. In bewährter übersichtlicher Form präsentierte der stellvertretende Gauvorstand Georg Westner den Vorständen die Einnahme und Ausgaben des vergangenen Jahres und den vorläufigen Haushaltsplan für 2016. Zur Transparenz und Anschaulichkeit werden diese Zusammenfassungen mit dem Protokoll der Sitzung an alle Vereine verschickt.  Zur bevorstehenden Regionalveranstaltung des BR, der in diesem Jahr das Passionssingen in der Überseer Kirche aufzeichnen wird, informierte Gaumusikwart Andreas Hilger. Er versprach eine außergewöhnliche Veranstaltung mit hochkarätigen Musik- und Gesangsbeiträgen, sowie beeindruckenden Theaterszenen mit Mitgliedern aus dem Gauausschuss. Unsere Vereinsmitglieder sollten die Gelegenheit zahlreich nutzen, da viel Arbeit, Einsatz und Herzblut dahinter stehen. Miche Huber gab einen kurzen Überblick über die Planungen zum Gauball im Rahmen des 90sten Jubiläums des Chiemgau Alpenverbands, und richtete außerdem einen anschaulichen Appell an die zukünftigen Gaufest-Vereine, bei der Programmgestaltung bodenständig und bescheiden zu bleiben, um den hohen Stellenwert und den ehrlichen Charakter der Gaufestwoche zu halten.  Ein weiterer Höhepunkt war die lebhafte Diskussion über das Thema „Tracht“. Nur die Hälfte der Vereine hat im Ausschuss einen gewählten Trachtenwart, und die Information über das Tragen der Vereinstracht wird meistens nur schriftlich weitergegeben. Es kamen viele Anregungen, wie man die Mitglieder wieder dafür interessieren kann. Das Gspür fürs Gwand bekommt man hauptsächlich durch Überlieferung, durch Vorbildfunktion und durch Gespräche, die man in den Vereinen wieder öfter führen sollte. Aktives Vereinsleben wird aber immer weniger gepflegt, Stammtische und gemütliches Zusammensitzen sind in unserer schnelllebigen Zeit rar geworden. Auch aufs richtige Fingerspitzengefühl beim Kritisieren kommt es an, um junge Leute oder neue Mitglieder nicht zu verschrecken.  Mit Hinweisen auf die Jugendleiterschulung Teil 2 im März und die bevorstehenden Gaujugend-Proben vom Gaujugendleiter Christoph Bauer endete die aufschlussreiche und anregende Sitzung.

Bericht und Bilder: Anita Moka

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg