Vorbereitungen: Riesenkrippe und Kripperlweg für Bad Endorf

Der vorjährige Erfolg in Bad Endorf mit der Aktion „Weihnachtszauber“ mit über 4.000 Besuchern sowie die seltene Dichte an örtlich ansässigen Krippenbaumeistern sind beste Voraussetzungen, um heuer zur Advent- und Vorweihnachtszeit etwas ganz Besonderes für die Marktgemeinde Bad Endorf und ihre Besucher zu schaffen.

Dies ist für den Arbeitskreis „Weihnachtszauber“ Anlass, um in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Pfarrverbandes Bad Endorf und der Opernfreunde von Immling, jetzt bereits an die Planungen für dieses Jahr zu gehen.
40 Rahmen-Veranstaltungen gab es bereits im Vorjahr beim Christkindlmarkt und mit dem Sternenzelt neben der Bad Endorfer Pfarrkirche. Dabei konnten wichtige Erfahrungen gesammelt werden. Deren Auswertungen wollen nunmehr der Arbeitskreis mit Helmut Fleidl (Vorstandschafts-Mitglied beim Bad Endorfer Gewerbeverein) und mit Sabine Plank (Aktive bei der Bad Endorfer Theatergesellschaft) nutzen, um zusammen mit den Vertretern vom Pfarrverband Bad Endorf, mit Ludwig Baumann von den Immlinger Festspielen sowie mit Gemeinde und Kurverwaltung ein noch größeres Programm zu entwickeln. Gemeinde und Ludwig Baumann waren bereits im Vorjahr große Unterstützer beim „Weihnachtszauber“. Heuer sollen die in Bad Endorf ansässigen Krippenbaumeister Michael Reinthaler, Peter Bichler, Peter Rupp und Peter Ott eine riesige Freiluft-Krippe bauen. „Gleich vier geprüfte Krippenbaumeister im Ort zu haben, das ist ein Glücksfall und ein Fall für ein gewagtes Vorhaben“, so Helmut Fleidl. Schließlich ist vorgesehen, eine sechs Meter lange und dreieinhalb Meter hohe Krippe aus dem Holz eines alten Bad Endorfer Stadels und mit aus Südtirol stammenden Krip-perlfiguren mit einer Höhe von 1,2 bis 1,5 Meter Höhe zu erstellen. Allein die Ausstattung der kindshohen Figuren mit verschiedenen Gewändern wird eine reizvolle Herausforderung sein. Mit den ersten Arbeiten für den mobilen und zweiachsigen Wagen, auf dem die Krippe dargestellt werden soll, hat die örtliche Schlosserei von Wolfgang Kirner bereits begonnen.
Bereits 22 Zusagen für neuen Kripperlweg
Ein zweiter und neuer Höhepunkt soll ein Kripperlweg im Freien mit mobilen Krippen sein. Bereits jetzt liegen 22 Zusagen von Einzelkrippen aus den Reihen der Geschäftswelt und von Privatleuten vor, insgesamt sollen rund 40 Krippen auf dem mit Fackeln ausgeleuchteten Weg besichtigt werden können. Der Gewerbeverein wird dies mit einer Rätselaktion und nach Möglichkeit mit einem verkaufsoffenen Sonntag unterstützen. Die Freiluft-Krippensegnung und die Eröffnung des Kripperlweges sollen im Rahmen eines Gottesdienstes erfolgen. Als Partner und Ideengeber für Krippenbau und Krippenweg stellen sich die Initiatoren die örtliche Gastronomie sowie die Partnerstädte Vomp in Tirol und Volovec in der Ukraine vor. Ziel ist es, an allen vier Adventswochenenden bis Heiligabend (heuer 4. Advent) ein reichhaltiges Programm in Kirche, Sternenzelt und bei den Krippen anbieten zu können. Das ehrgeizige Projekt geht natürlich nicht ohne finanzielle Vorleistungen, aus diesem Grunde hoffen die Initiatoren auf Spendenbereitschaft aus den Reihen der Bevölkerung und Wirtschaft, insgesamt wird mit Gesamtkosten von rund 25.000 € gerechnet.

Foto: von links: Krippenbaumeister Michael Reinthaler, Peter Rupp, Peter Ott, Krippenbaumeister Peter Bichler, Sabine Blank und Helmut Fleidl.

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg