Von rohen Sitten und hohlen Köpfen – Buch-Tipp

Andrea Aschauer —  18. April 2016

Von rohen Sitten und hohlen Köpfen.inddHans-Jochen Vogel, der bekannte Politiker und Jurist, stellt in diesem Buch ein weiteres Mal kuriose Rechtsvorschriften aus dem königlichen Bayern vor, mit denen er vor über 60 Jahren bei der damaligen Bereinigung des bayerischen Landesrechts befasst war. Humorvoll kommentiert er die manchmal skurril erscheinenden Verordnungen und Gesetze. So war es zum Beispiel verboten, in der Stadt seine natürlichen Geschäfte zu erledigen, da vor allem im Winter für andere Fußgänger Rutschgefahr bestand. Bei den vielen Kutschen mussten bestimmte Vorfahrtsregeln beachtet werden, damit niemand durch Überfahren oder Überreiten zu Schaden kam. Daneben galt es, vor allem Müßiggang abzuwenden. Mit dieser Sammlung lässt der ehemalige Oberbürgermeister von München ein Stück Geschichte wieder lebendig werden.

Zum Autor:

Hans-Jochen Vogel war von 1960 bis 1972 Oberbürgermeister von München, von 1972 bis 1974 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, dann bis 1981 Bundesminister der Justiz und schließlich im Jahr 1981 Regierender Bürgermeister von Berlin. Bei der Bundestagswahl 1983 war er Kanzlerkandidat der SPD. Von 1983 bis 1991 war er Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und von 1987 bis 1991 Parteivorsitzender der SPD. Am 3. Februar 2016 wurde der bekannte Politiker und Jurist 90 Jahre alt.

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Hans-Jochen Vogel

Von rohen Sitten und hohlen Köpfen

Kuriose königlich bayerische Rechtsvorschriften

ISBN 978-3-475-54517-7

192 Seiten, 11,8 x 18,8 cm

Gebunden

[D] 12,95 €   [A] 13,40 €   [CH] 18.90 CHF

Andrea Aschauer

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