Volkstrauertag in Prien-Prutdorf

Nach einem Gottesdienst zu Ehren aller Verstorbenen des Veteranen- und Kriegervereins von Wildenwart in der Pfarrkirche „Christkönig“ von Wildenwart ging eine große Anzahl von Gläubigen zum vor 88 Jahren errichteten Kriegerdenkmal in Prutdorf, um das Erinnern an die Weltkriege wachzuhalten und um weiteren Frieden zu bitten. Die Gebete sprach dabei Ruhestandspfarrer Walter Kronast, die musikalische Gestaltung übernahm die Blaskapelle Wildenwart unter der Leitung von Sebastian Graf. Zweiter Bürgermeister Josef Hollinger von der Gemeinde Frasdorf erinnerte im Beisein von Priens Zweitem Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster an den Sinn des Zusammenkommens an einem Platz, der zum Gedenken und Nachdenken einlädt. Heinrich Rehberg als Vorstand des Wildenwarter Veteranenvereins informierte über Zahlen und Namen von Wildenwarter Soldaten in beiden Weltkriegen und er forderte abschließend, dass von Jedem und immer etwas für den Friedensfortbestand getan werden muss. Mit Kranzniederlegungen der Gemeinde Frasdorf und des Veteranenvereins, mit einem dreifachen Kanonensalut und mit ehrenden Blasmusikweisen wurde das Gedenken beendet und gemeinsam zur Wildenwarter

Schlosswirtschaft marschiert.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke vom Gedenktag mit dem Veteranenverein Wildenwart in Prien-Prutdorf.

 

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg