Viel Zuspruch für Ökopakt Bayern

Der bayerische Ökopakt findet immer mehr Mitstreiter. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, sind dem Bündnis aus 20 verschiedenen Verbänden und Organisationen nun weitere beigetreten:

der Landesbund für Vogelschutz und das Netzwerk der Bio-Städte mit ihren bayerischen Vertretern München, Nürnberg, Augsburg und Lauf an der Pegnitz. Der im vergangenen Jahr auf Initiative Brunners geschlossene Ökopakt hat sich zum Ziel gesetzt, den ökologischen Landbau und die Ökoproduktion in Bayern weiter voranzubringen. „Diese Erweiterung, mit der sich auch die großen Städte Bayerns klar zum ökologischen Landbau bekennen, stellt unser ohnehin schon beachtliches Bündnis noch einmal auf eine breitere Basis“, sagte der Minister. Das werde gerade in den Großstädten Bayerns das Bewusstsein der Verbraucher und die Nachfrage nach Bio-Produkten stärken.
Mit ihrer Unterschrift bekennen sich die Partner des Ökopakts zu der von Brunner im Jahr 2012 gestarteten Initiative „BioRegio Bayern 2020“, die eine Verdoppelung der heimischen Ökoproduktion bis zum Jahr 2020 anstrebt. Jede der Organisationen und Verbände will dazu ihren Beitrag leisten, der im Wortlaut der Erklärung festgehalten ist – ob durch Öffentlichkeitsarbeit, Bildungs- und Beratungsmaßnahmen, Verwendung und Verkauf von heimischen Bioprodukten, Marketingmaßnahmen oder Verbraucherberatung. Nach den Worten des Ministers können interessierte Organisationen dem Pakt weiterhin beitreten. Der Wortlaut des Ökopakts und die Unterzeichner sind im Internet unter www.stmelf.bayern.de/oekopakt zu finden.
Achtung Redaktionen: Foto Baumgart/StMELF liegt bei. Das Bild zeigt Minister Brunner (M.) mit dem Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl (r.), den Referenten für Gesundheit und Umwelt von München und Nürnberg, Stephanie Jacobs und Dr. Peter Pluschke (l.), sowie dem Vorsitzenden des Landesbunds für Vogelschutz, Dr. Norbert Schäffer (2.v.l.).

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg