Unterwössen probt Gaufest entgegen

New York schläft nicht. Unterwössen auch nicht. Zumindest derzeit ist diese Aussage richtig, wenn das Achental wie jeden Tag morgens zur Arbeit geht. Erneut geschäftig wird es dann gegen 16 Uhr in Unterwössen. Dann kommt Leben in die wachsende Zeltstadt neben der Schule. Das große Festzelt und das Drumherum für das Gaufest vom 28. Juli bis 7. August entsteht. Und dann, wenn es dämmert, sieht man oft die gleichen Gesichter im Alten Bad. Über 100 Leute waren es am Mittwoch. Alt und Jung im Miteinander, wie es sich der Festorganisator Otto Dufter, der stellvertretende Vorstand, gewünscht hat. Dann wird für den Höhepunkt der Festwoche aus Unterwössner Sicht geprobt, die Wessner Aufnocht am Samstag, 6. August. Das ist der Tag, an dem der Trachtenverein D‘Achentaler sein 125-jähriges Bestehen feiert. Das ist der Tag, an dem Jung und Alt zusammenwirken, ihren Verein in all seinen Farben darzustellen. In einen wunderbaren Rahmen verpackt, zeigt der Verein, was ihn ausmacht und was seinen vielen Anhängern so viel Freude macht. Musik lag in der Luft, der Tanzboden donnerte unter den Plattlern und die Theaterer erzählten ihre Geschichten. Es war nach Mitternacht, als die Trachtler die ersten Lichter im Alten Bad löschten, sich auf den Heimweg zu machen. Aber schon bald klingt wieder Musik aus dem Bad und wieder startet eine Probe.

Text und Bericht: Ludwig Flug

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg