Umfangreiche Arbeiten für Kirche und Friedhof Wildenwart abgeschlossen

Die Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Franz Riesinger an der Spitze haben in den vergangenen drei Jahren eine Vielfalt an baulichen Maßnahmen rund um die Pfarrkirche „Christkönig“ in Wildenwart vorgenommen. Möglich war dies, weil eine großherzige Nachkommenschaft der langjährigen Mesnerin Anni Winkler den finanziellen Grundstock legte und weil weitere Spenden und Zuschüsse folgten.Insgesamt gab es Gesamtausgaben von rund 168.000 Euro, davon kamen 70.250 Euro Spenden und Zuschüsse des Erzbischöflichen Ordinariats zusammen und 97.750 musste die Kirchenstiftung Wildenwart selbst aufbringen.

Begonnen haben die Verbesserungen für die Kirchen- und Friedhofsbesucher im Jahr 2013 mit Pflaster- und Asphalt-Arbeiten am Friedhofsparkplatz und mit der Erneuerung des Müll-Entsorgungsplatzes mit der Firma Gerhard Kronast. Von den damaligen Kosten in Höhe von 40.000 Euro übernahm das Ordinariat 8.750 Euro. Im Vorjahr waren dann die Verschönerung des Kirchenvorplatzes und des jetzt behindertengerechten Kircheneingangs an der Reihe. Weitere Maßnahmen waren Veränderungen an der Beleuchtung, die Abdeckung der Kellerfenster sowie neue Leitungen für die Wasser-Zisterne und für das Friedhofswasser. Die Planung übernahm die Firma Müller & Holler (Landschafts- und Gartenarchitektur) und die Bauausführung die Firma Strasser aus Rottau. An den Gesamtkosten in Höhe von 85.000 Euro beteiligte sich das Ordinariat mit 42.500 Euro, die Gemeinden Prien und Frasdorf gaben jeweils 5.000 Euro dazu. In diesem Jahr nahmen sich die Mitglieder der Kirchenverwaltung die Pflasterung der Friedhofswege, die Beleuchtung am Friedhofseingang und die teilweise Erneuerung der Friedhofstreppe mit der bauausführenden Firma Gerhard Kronast vor. Die gesamte Außen-Beleuchtung für die Kirche und Friedhof wurde auf Energiesparlampen umgestellt. Die heurigen Kosten in Höhe von ca. 40.000 Euro wurden von einer Spende einer ungenannten Privatperson in Höhe von 9.000 Euro gemildert. Dank der nunmehr abgeschlossenen Arbeiten besteht für Behinderte sowie für Personen mit Gehhilfen oder Kinderwagen eine Erleichterung, um an die Gräber zu kommen. Außerdem können die Wege im Winter mittels einer Fräse schneefrei geräumt werden. Bei einer Abschlussfeier zu den Baumaßnahmen für  alle Helfer und Firmen im Pfarrheim „Christkönig“ bedankte sich Kirchenverwaltungsmitglied und Bau-Koordinator Michael Schlosser senior für die erfahrene Unterstützung.

Fotos:  Hötzelsperger – Eindrücke von der Neugestaltung des Friedhofs, die Arbeiten konnten nunmehr abgeschlossen werden.

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg