Peter Lutz – von der Veranstaltungs + Kongress GmbH zur Wikinger-Ausstellung

Das Ausstellungszentrum Lokschuppen besteht nun seit 28 Jahren und hatte bisher fast 4 Mio. Besucher. Viel Energie, Herzblut und hoher finanzieller Aufwand wurden in die Wikinger-Ausstellung gesteckt, um erneut eine einzigartige Erlebnisausstellung in Rosenheim zu präsentieren.

Diese ganz besondere Ausstellung konnte nur mit Hilfe starker Partner realisiert werden. Kuratorin der Ausstellung ist Frau Dr. Michaela Helmbrecht, deren wissenschaftlichen Schwerpunkte die Vendel- und Wikingerzeit in Skandinavien sind. Als wissenschaftlicher Berater stand Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Simek dem Ausstellungsprojekt vor allem in seinen Spezialgebieten nordische Mythologie und Schifffahrt mit Rat und Tat zur Seite. Kooperationspartner waren das Lunds Universitets Historiska Museum und die Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H.

· Wieder setzen wir auf unser erfolgreiches Konzept einer unikaten Erlebnisausstellung für Erwachsene und Kinder, d.h.
– aufwendige Ausstellungsarchitektur mit Inszenierungen in Kombination mit zahlreichen
Medienstationen und einer Licht- und Tonanlage
– hochrangige Exponate
– besucherfreundliche Gestaltung
– alles auf wissenschaftlicher Basis

· Das Ausstellungszentrum Lokschuppen gehört mit bis zu 280.000 Besuchern zu den publikumsstärksten Ausstellungshäusern in Deutschland.

· Ausstellungen im Bundesvergleich: In den über 3.200 deutschen Museen und Ausstellungshäusern werden jedes Jahr fast 11.000 Sonderausstellungen gezeigt. In ganz Deutschland haben ca. 10 Sonderausstellungen mehr als 100.000 Besucher. Auch wenn für das Jahr 2015 noch keine aktuellen Auswertungen vorliegen, so wird die letztjährige Rosenheimer Regenwald-Ausstellung mit über 190.000 Besuchern sicherlich zu den Top 10 der meist besuchten Sonderausstellungen in Deutschland gehören.

· Ausstellungen im Landesvergleich: In den über 500 bayerischen Museen und Ausstellungshäusern werden jährlich über 1.500 Sonderausstellungen mit durchschnittlich 13.000 Besuchern gezeigt. Unseren Recherchen nach hatten im Jahr 2015 in ganz Bayern nur drei Sonderausstellungen mehr als 100.000 Besucher. Unsere Ausstellung „Regenwald“ liegt mit über 190.000 Besuchern hier auf Platz 2 der meist besuchten Sonderausstellungen in Bayern.

· In den letzten 5 Jahren (2011 – 2015) besuchten den Lokschuppen im Durchschnitt 171.500 Besucher. Mit der diesjährigen Wikinger-Ausstellung möchte der Lokschuppen seine Spitzenposition im Vergleich zu den führenden Museen und Ausstellungshäusern in Deutschland festigen und ausbauen.

· Die Gesamtinvestition in die Wikinger-Ausstellung beträgt fast 2,5 Millionen Euro. Wir gehen von 200.000 Besucher aus.

· Zur Ausstellung erscheint ein umfassendes Begleitbuch. Gestaltet wurde die Ausstellung von der Studio Kudlich GmbH aus Wien. Die Umsetzung der zahlreichen Medienstationen oblag P.medien aus München.

· Unser langfristiges Ziel ist es, jährlich bis zu 200.000 Ausstellungsbesucher nach Rosenheim zu locken und unsere wunderschöne Stadt als bekanntes Ausflugsziel bei den Tagestouristen zu festigen.

· 200.000 Gäste bewirken für die Stadt Rosenheim einen Kaufkraftzufluss durch Zusatzausgabe der Besucher von 4,8 Mio. Euro und direkte/indirekte Umsätze von über 10 Mio. Euro. Jeder von der Stadt eingesetzte Euro fließt mit dem Faktor 10 wieder an die Stadt zurück, so dass der Lokschuppen auch als Umsatzgenerator bezeichnet werden kann. Trotzdem können wir auf Dauer die Finanzierung unseres hochwertigen Ausstellungsbetriebes nicht alleine (alleine bedeutet die Veranstaltungs+Kongress GmbH Rosenheim bzw. die Stadt Rosenheim) sicherstellen. Wir sind auf Sponsoren, Spender und Stifter angewiesen.

· Ein herzliches Dankeschön deshalb an die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, die Kathrein Werke-KG und den Wirtschaftlichen Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim, die uns in diesem Jahr als Hauptsponsoren der Ausstellungen unter die Arme greifen. Für ihre Unterstützung danke ich dem Freundeskreis Lokschuppen Rosenheim e.V., den Stadtwerken Rosenheim, den Premium Cars Rosenheim und der Gertraud-Stumbeck-Stiftung sowie allen weiteren Sachsponsoren. Ich danke den Medienpartnern National Geographic Deutschland, Bayern 5 aktuell, OVB Medienhaus und dem Münchner Merkur, G/Geschichte für die unterstützende Berichterstattung und den vielen weiteren Partnern und Institutionen, die uns ein solch außergewöhnliches Projekt ermöglichen.

· Für Rosenheim ist das Ausstellungszentrum Lokschuppen mittlerweile ein „Markenzeichen“ und Imageträger. Er stellt für Rosenheim und die Region ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal dar, das es weiter auszubauen gilt. Wir sind optimistisch, dass auch die diesjährige Wikinger-Ausstellung unsere Gäste vom 11. März bis zum 4. Dezember 2016 begeistern und so die Erfolgsgeschichte des Lokschuppens fortgeschrieben wird.

Andrea Aschauer

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