Staatliche Weinprämierung in Würzburg

Für dauerhaft hervorragende Ergebnisse bei Qualitätsprüfungen hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am Samstagabend (5. November) in Würzburg vier fränkischen Weingütern den Bayerischen Staatsehrenpreis überreicht:

Der Winzerhof Kieselsmühle aus Dettelbach (Lkr. Kitzingen) wurde in der Kategorie der Betriebe bis fünf Hektar ausgezeichnet. Bei den Betrieben von fünf bis 15 Hektar erhielt das Weingut Rainer Sauer aus Escherndorf (Lkr. Kitzingen) die begehrte Auszeichnung. In der Kategorie der Betriebe von 15 bis 50 Hektar wurde das Weingut Höfling aus Eußenheim (Lkr. Main-Spessart) ausgezeichnet. Die Urkunde für Betriebe mit mehr als 50 Hektar Rebfläche ging in diesem Jahr an das Weingut Hans Wirsching aus Iphofen (Lkr. Kitzingen).

Der Staatsehrenpreis zeichnet nach Aussage des Ministers absolute Spitzenleistungen aus: „Er ist die Krönung langjähriger erfolgreicher Qualitätsanstrengungen und dient als Ansporn, in den Bemühungen nicht nachzulassen.“ Die vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen, die Frankens Winzer auch heuer wieder errungen haben, belegen Brunners Worten zufolge eindrucksvoll, dass sie mit ihrer konsequenten Ausrichtung auf Qualität auf dem richtigen Weg sind. Mit viel Engagement, hervorragendem weinbaulichem Können und großer Leidenschaft hätten sie sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Spitzenplatz im deutschen Weinbau erarbeitet. Brunner: „Mit einem stimmigen Gesamtkonzept hat es Weinfranken geschafft, nicht nur die Qualität des Frankenweins, sondern die ganze Region zu einer echten Erfolgsgeschichte zu machen, von der alle profitieren – Weinbau, Gastronomie und Tourismus.“

Achtung Redaktionen: Fotos von der Preisverleihung können heute
ab etwa 12 Uhr unter www.frankenwein-aktuell.de heruntergeladen werden.

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg