St. Lucia – die kleine Antilleninsel – ein Reisebericht mit vielen Bildern

Die Naturschönheit der Insel, tropischer und subtropischer Regenwald und ein wenig in der Vergangenheit schwelgen – sind nur einige der Gründe, die Perle der Karibik kennen zulernen – und danach ist ein Wiederkommen nur eine Frage der Zeit….ein Reisebericht von Uschi Lang.Durch die Lava des Urknalls bildete sich die Insel – und noch heute brodelt es leicht im Untergrund.

1499 als angeblich? (es gibt viele Varianten rund um den Admiral) Kolumbus auf dem Weg nach Südamerika war, sollte er erstmalig die Insel gesehen haben, sie aber nicht für wichtig erachtet und daran vorbeigesegelt sein. 1651 ließen sich bereits französische Siedler in St. Lucia nieder und in den folgenden Jahrzehnten wechselten sich Briten und Franzosen in der Herrschaft ab, bis schlußendlich 1814 die Insel zur britischen Kronkolonie ernannt wurde. Seit 1979 ist die kleine Antilleninsel ein unabhängiger Insel-Staat und Mitglied im British Commonwealth.

Zeugen aus der Kolonialzeit sind noch immer lebendig in Form von: Plantagenhäuser, Piratenhöhlen, Festungen oder Kindergartenkinder in Schul-Uniformen. Das französische und englische Erbe hinterläßt Spuren im täglichen Leben: in der Liebe zum Cricket, der Linksverkehr, Ortsnamen, die Kreolsprache oder Vielseitigkeit in der Küche.

St. Lucia gehört zu den Kleinen Antillen und ist mit 616 km2 die zweitgrößte der englischsprachigen Windward-Inseln. Die zerklüftete Ostküste grenzt an den Atlantischen Ozean, die Westküste mit ihren idyllischen Badebuchten an die Karibische See. Amtssprache ist Englisch – die einheimische Sprache Französisch-Kreolisch (Patois). Die Inselbevölkerung stammt von Afrikanern ab, die während der Kolonialzeit als Sklaven auf die Insel gebracht wurden. Die 170.000 Lucianer sind nicht nur stolz auf ihre Heimat, haben sie doch zwei Nobelpreisträger hervorgebracht – Derek Walcott und William Arthur Lewis sondern auch auf ihre Gemeinschaftszusammengehörigkeit und Lebensfreude.

Das zeigt sich ganz besonders im International Creole Day, der jedes Jahr am 28. Oktober als Hommage an die afrikanischen, britischen und französischen Wurzeln und die kreolische Sprache Patois in einer anderen Gemeinde der Kleinen Antillen Insel gefeiert wird.

Die Insel hat zwei Flughäfen (internationaler Airport und innerkaribische Flüge), wunderschöne lange Sandstrände, Berge, 19.000 ha Regenwald, heiße Schwefelquellen sowie ganzjährig tropisches Klima.

„Die schöne Helena des Westens“ liegt ca. 30 km südlich von Martinique und nördlich von St. Vincent. Die höchste Erhebung der grünen Insel liegt im Tropenwaldschutzgebiet und ist von wilden Orchideen umgeben – es ist der 958m hohe Mount Gimie und ihr unübersehbares Wahrzeichen – die Zwillingsfelsen Gros Piton und Petit Piton, beide sind aber nur für gute Berggeher und mit Guide erklimmbar; eine geführte Tour dauert fast vier Stunden.

Hauptstadt St. Lucias mit über 70.000 Einwohnern

Die Hauptstadt Castries im Nordwesten der Insel, liegt in einer erloschenen Kraterbucht, am natürlichen Tiefwasserhafen – einer der besten der Westindischen Inseln; exportiert werden u.a. Bananen (80%), tropische Früchte, Rum, Kakao oder Öle. Hier findet man zahlreiche Restaurants, Geschäfte, Banken, Regierungsstellen oder Anwaltskanzleien. Das Bummeln durch den farbenfrohen Bazar der Stadt mit Stimmengewirr und lauter Musik ist etwas ganz Besonderes und ein Besuchermagnet am Wochenende. In den Markthallen selbst herrscht reges Treiben, wenn die Waren an den Mann gebracht werden; hier gibt`s alles, was die Karibik her gibt und das Touristenherz erfreut: Taschen, Kleider, Postkarten, Schnitzereien, Lederwaren, T-Shirts, Keramik, Masken, karibische Puppen, Schmuck oder Schuhe. Ruhiger geht’s auf der Hinterseite des Markes zu – am riesigen Wochenmarkt: dem Obst/Gemüsemarkt – Gustieren und Feilschen ist hier ein absolutes Muß.

Neben tropischen Früchten, Gemüse, karibischen Gewürzen und Soßen, Fleisch oder Fisch türmen sich CDs, Lederwaren, Echthaar-Zöpfe, Pfannen, Seifen, Süßigkeiten, Kochbananen oder selbstgemachtes Brot. Die Marktfrauen freuen sich, wenn man sie um Rat fragt und verraten gerne das eine oder andere „Geheimrezept“.

Entlang des Marktes gibt es viele Imbißbuden mit leckerem Localfood – in denen man günstig und gut „einheimisch zubereitete Gerichte und Getränke“ erwerben kann: beispielsweise geröstete Brotfruchtkörner, Sorrel ein fruchtig erfrischendes rotes Hibiskusgetränk, besonders um die Weihnachtszeit gerne getrunken, beliebteste Cocktail der Rumpunsch oder eine Art Süßkartoffel, die nach Maroni schmeckt – sehr lecker.

Sehenswertes hat die Hauptstadt nur wenig: so die Kathedrale der unbefleckten Empfängnis mit bunter karibischer Wand- und Deckenmalereien samt schmiedeeisenem Gewölbe, die Bibliothek mit einem Denkmal von den vielen Gefallenen, einige Häuser im kreolischen Stil sowie das öffentliche Gerichtsgebäude – deren Friedensrichter im Freien für ihre Klienten tätig werden (z.B. kostenlose Beglaubigungen), das Rathaus, der Hügel des Glücks oder das Regierungsgebäude. Gegenüber der Kapelle ist der Derek Walcott Platz (Nobelpreisträger) mit einem ca. 400 Jahre alten schattenspendenden Samanbaum – (Regenbaum) die Einheimischen glauben, daß von dem Baum eine beschützende Wirkung ausgeht.

Mehrmals wöchentlich legen große Kreuzfahrtschiffe am Hafen an und es kommen sehr vielen Eintages-Touristen auf die Insel; zollfrei einkaufen kann man im Duty Free Center in Pointe Seraphine und danach geht’s zum bekannten Wochen-Markt ; neben dem Einkaufszentrum befindet sich ein pyramidenförmiges Gebäude mit dem französischen Kulturzentrum.

 Nationalpark, Fischerdorf, Vulkan oder heiße Schwefel- und Thermalquellen

Nicht weit von der Hauptstadt entfernt, mit Taxi oder Wassertaxi erreichbar, liegt der 44 ha große Nationalpark Pigeon Island, eine kleine Insel mit zwei Bergen.

Zu besichtigen sind heute noch einige Militärruinen, die Signalstation, das Versteck des Piraten Leg oder Fort Rodney, von dem man einen atemberaubenden Blick aufs Meer, St. Lucia bzw. die Insel Martinique hat. Einmal jährlich findet hier ein lokales, karibisches und internationales Jazzfestival mit Jazz-, Raggae- und Soulgrößen statt. Seit 1970 ist der Nationalpark mit dem Festland durch einen schmalen Damm verbunden, umgeben durch die Karibische See und den Atlantischen Ozean. Geheimtipp: die verträumten Badebuchten und ein idyllisch moderates Restaurant.

Nostalgisches Flair geht vom bekannten, im Südwesten liegenden malerischen Fischerdorf Soufriere – der ältesten europäischen Siedlung – aus. Zu Beginn der Kolonialzeit war es landwirtschaftliches Zentrum und Hauptstadt. Spaziert man durch das verträumte Dörfchen, kann einem schon mal eine Kindergartengruppe in Schul-Uniformen begegnen, nicht wundern: ist noch ein Relikt aus der englischen Kolonialzeit.

Der Sourfriere Beach wird fast nur von Einheimischen besucht, sein Sand ist dunkelfärbig; von hier aus sieht man die Zwillingsfelsen besonders gut.

Soufriere ist nicht nur für ihre Unterwasserflora und -fauna berühmt (Korallenriffe, Seepferdchen, Meeresschildkröten, Tintenfische, Ammenhaie, tropische Fische aber auch Krustentiere), sondern auch für ihre zwei erkaltet gigantischen Vulkankegel, der Gros Piton 798m und Petit Piton 736m, die sich steil aus dem Meer erheben und für einen unvergeßlich atemberaubenden Anblick sorgen – vergleichbar mit grünem Samt überzogene Zuckerhüte .

Das Naturschutzgebiet rund um die Pitons wurde 2004 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Bekannt ist Soufriere für seine weitläufigen Kakaoplantagen, Thermalquellen, Wasserfälle, Kirchen, Zuckerbäckerhäuschen oder für die erste Zuckerrohrplantage im 18. Jahrhundert. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass es in der Bucht Mamim ein Ungeheuer geben soll – ähnlich Nessi – aber bis jetzt haben es noch nicht wirklich viele gesehen ?!

Die beschaulichen Fischerdörfer Anse La Raye (Bucht der Rochen) und Canaries, mit ihren verwitterten Holzhäuschen, farbenfrohen Booten und den Fischern, die ihre Netze reparieren, geben einem das Gefühl, die Zeit muß stehen geblieben sein. In Anse La Raye gibt’s jeden Freitag das traditionelle „Gebratene Fische-Fest“ mit Musik aus überdimensionalen Lautsprechern und da erwacht der Ort für 24 Stunden – natürlich nicht nur wegen der lauten Musik ;o))

Ein Ausflug zu den Sulphur Springs – Naturschauspiel der besonderen Arteinem sehr alten erloschenen Vulkankrater unbedingt einplanen; er ist der einzige „Drive-in-Vulkan„, der öffentlich zugänglich ist und der einer Mondlandschaft gleicht. Sehenswert sind die nach Schwefel riechenden, blubbernden Schlammlöcher, die bei 350 Grad und ca. 10m Tiefe dampfenden gelben Rauch ausspucken; sie sind mit heißem tief schwarzen Wasser gefüllt.

Ein Stück weiter entlang des Weges befindet sich das Floraparadies Diamond Botanical Gardens mit dem schwefelhaltigen Diamond Wasserfall, der über den rostbraunen Felsen in funkelnden Farben herabstürzt. Der botanische Garten mit seiner Vielfalt aus Früchte, Sträucher, Calabashbäume (Nationalbaum St. Lucias), Kokospalmen, Wachsblumen, Orchideen, Hibiskus, Jasmin oder bunte Callas ist eine Augenweide und versprüht eine einzigartige Aura. Mitten im Arenal stehen kleine warme Mineralbäder, die von den Besuchern genutzt werden können, sollen heilende Wirkung zeigen; Ludwig der XVI und Kaiserin Josefine I. genossen schon die Bäder.

 Karibikbucht, Nationalpark, Touristenzentrum

Nicht weit entfernt von Anse La Raye liegt die malerische Bucht Marigot Bay – wohl eine der schönsten in der Karibik, mit einzigartigem Korallenriff und schönsten Palmenstrand – die von Yachten, Segelbooten oder Fähren sehr gerne angesteuert wird; sie bietet Schutz bei tropischen Wirbelstürmen. Auch Hollywood hat diese, nicht gleich einsehbare Bucht entdeckt; wurden hier doch in den 60er Jahren Szenen für Dr. Dolittle gedreht und der 40m lange Segler „Brigg Unicorn“, der hier immer wieder anlegt, wurde u.a. durch den Film „Fluch der Karibik“ als Black Pearl berühmt.

Gros Island (große Insel) liegt nahe dem Nationalpark Pigeon Island. Der Fischfang ist Haupteinnahmequelle. Eine kleine katholische Kirche, schmale Straßen und kleine färbige Holzhäuser verleihen dem Dorf den Namen „Sleepy Island“. Aber jeden Freitag erwacht es zum Leben durch die schillernde, bunte und laute Straßenfete für Touristen und Einheimische, genannt „Jump up Party“.

Gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden mit Rhythmen wie Calypso, Reggae, Zouk und Soca, die aus Riesenlautsprechern kommen; zwischendurch gibt’s auch Livemusik mit selbstgebauten Instrumenten wie einer Waschrumpel, Kämme oder Plastikkübel. Und bei einer perfekt organisierten Party darf karibisches Essen, der beliebte Inselcocktail Rumpunsch und das einheimischen Piton Bier (die legendären Pitons sind Namensgeber für dieses lokale Pilsener) natürlich nicht fehlen.

 Rodney Bay – verbunden mit dem Meer durch eine schmale Einfahrt.

Der südliche Teil von Gros Island – als Rodney Bay bekannt, liegt in einer geschützten Bucht und ist auf Touristen ausgerichtet: Banken, günstige einheimische Localfoodbuden, Restaurants, Hotels, Boutiquen, Inet-cafes, Pizzeria, Supermarkt, Post, Casino, Einkaufszentren; ein täglicher Gemüse/Obst-Kleinmarkt sowie Haltestellen für öffentlicher Kleinbusse und Taxis machen Rodney Bay zum Tourismusmittelpunkt von St. Lucia. Rodney Bay Marina ist ein künstlicher Yachthafen mit über 1.000 Liegeplätzen in der Lagune; Dutyfree Shop, gemütliche Hafenrestaurants sowie kleine Grillstände versorgen die vor Anker liegende „Schiffbesatzung“. Rodney Bay Village mit seinem langen braunsandigem Reduit Beach zieht sich bis Pigeon Island hin und diente im Krieg als Militärbasis; der Naturschutzpark ist von hier aus gut zu sehen;

 Über die Dächer des Regenwaldes schweben, Delphine beobachten oder Karibische Hochzeit

Abenteuer- und Entdeckungstour aus der Vogelperspektive – Rain Forest Sky Rides Park: mit der Gondel startet man bergauf zum einem Abenteuer der besonderen Art – „schweben über den Regenwald“; während der Fahrt erfährt man von seinem Guide viel über die Flora und Fauna des Regelwaldes, aber auch über lokale Anbaumethoden und den Versuch, den Wald zu schützen. Die riesigen Mammut-Bäume, Schmarotzerpflanzen an Baumriesen, wilde Orchideen, Hibiskussträuche, Riesenfarne, Chrisophene, üppiges Grün und die zwischendurch vorbeihuschende Tiere, lassen einem den Atem stocken – in den Regenwald einzudringen mit den Augen – wird zum unvergeßlichen Erlebnis.

Besonderes Glück wird einem zuteil, sieht man den Nationalvogel St. Lucias, den Blaumaskenamazone Jacquot, der nur hier beheimatet ist.

Den Regenwald von oben sehen und über ihn zu schweben – mit ziplining wird’s möglich: an Stahlseilen hängend im Sitzgurt mit Karabinerhaken gesichert, gleitet man im doch etwas flotten Tempo von einem Baumgipfel zum amderen in Obhut des Guides – Aussichtspunkt ca. 150m in etwa 100m Höhe; das Gefühl, wenn man die 10 Stationen überflogen hat, ist unbeschreiblich befreiend. Wer sich für das Abenteuer Wale und Delphine (es gibt mehr als 20 Wal- aber auch Delphinarten) beobachten entscheidet, hat die Möglichkeit, das mit einem Ausflug auf eine der Nachbarinsel zu verbinden und zwar mit dem Katamaran, Motor- oder Segelboot. Entlang der Küste geht’s vorbei an bunten Dörfern, Hotels, dichtem Regenwald und dem nicht zu entkommenden Wahrzeichen von St. Lucia, die majestätischen Pitons. Leider sieht man Wale kaum, Delphine aber wohl, denn für diese Tiere ist das Geräusch des Motorbootes ein aufregendes Spiel und sie springen um das Boot herum bzw. reiten auf den Wellen; da kommt wahrlich Freude auf, diese intelligenten Tiere face:face zu erleben. Will man aber lieber Action, Musik und Tanz, sollte man einen Platz auf der Sunsut Cruise reservieren, um dort bei Cocktails, Reggae Musik und ausgelassener Stimmung, sich in den Sonnenuntergang „schiffern“ zu lassen.

 Ökoplantage und Hochzeit

Ehemalige Plantagen aus der Kolonialzeit wie Soufriere Estate, Fond Doux oder Balenbouche werden heute noch und wieder bewirtschaftet – sie laden zum Übernachten oder zu einer Besichtigungstour ein.

– Soufriere Estate: von hier aus werden Kaffee, Kokosnüsse und Kakaobohnen exportiert; Sehenswertes: ein Wasserfall, botanischer Garten und kleiner Zoo;

– Found Doux – kleines Anwesen samt Landhaus mit Gästezimmer und Shop, heute werden noch Kakaopflanzen angebaut;

– Auf einem 70 ha großen Anwesen liegt die 180-jährige Balenbouche Plantage; zu sehen sind noch die Ruinen einer alten aus dem 18. Jahrhundert bestehende Zuckerfabrik. Ökotourismus wird groß geschrieben; Ruhe- und Abgeschiedenheit hat oberste Priorität. Die historische Plantage hat vier familiäre Gästehäuser – sie sind ein beliebter Rückzugsort in der Karibik, für diejenigen, die absolute Ruhe suchen; die Plantage ist ein Mix aus tropischer Eleganz, unberührter Natur und Gastfreundschaft.

Romantik pur: Heiraten in der Karibik

„Ja, ich will“…zum Heiraten nach Saint Lucia. Nicht ohne Grund wurde die „Romantik-Hauptstadt der Karibik“ schon neun Mal mit dem World Travel Award „World’s Leading Honeymoon Destination“ ausgezeichnet. Neuester Trend – nach einigen, bereits glücklich „absolvierten“ Ehejahren geben sich Paare ein erneutes Eheversprechen in einer besonderen Zeremonie, dem sog. „Renewal“. Heiraten auf der romantischsten Karibikinsel ist der neue Hit und „in“. Ob barfuß am Strand, im tropischen Garten einer Hotelanlage, auf einer geschichtsträchtigen Plantagen, einer Yacht mitten auf der Karibischen See oder gar „unter Wasser“ – alles ist möglich!

Fazit: St.Lucia ist eine der schönsten Inseln der Kleinen Antillen und ein kleines Paradies; geboten wird alles was man sich von einem Tropenurlaub erwartet: über den Regenwald schweben, wunderschöne lange (weiße) Sandstrände, geheimnisvolle Buchten, Plantagen, Vulkane, Mineralbäder, in die Tiefen des Ozeans eindringen und artenreiche Korallenriffe erkunden, Meeresschildkröten, Delphine oder seltene Vögel beobachten, Bootsausflüge, alle bekannten Sportarten ausprobieren oder einfach nur Entspannung pur in der „Honeymoon- oder Regenwaldsuite“ samt Spa-Anwendungen….(fast) alles ist auf der Insel möglich!

Wer einmal in der Karibik war, kommt immer wieder zurück – denn hier ist der Urlaubsgast wirklich noch König und wird wie ein rohes Ei behandelt, (fast) jeder Wunsch wird ihm von den Augen abgelesen; da hat der europäische Raum Nachholbedarf.

 

Reiseinfos:

mit der Condor ab Frankfurt – November bis April – Direktflug 1 x wöchentlich www.condor.com

Reisezeit: Hauptsaison November/Dezember bis April; die Sommermonate sind eher ruhig auf der Insel

Geld: Währung EC$ (East Caribbean Dollar); nur US$ oder Reiseschecks (in Dollar ausstellen lassen) mitnehmen, mit Euro ist alles sehr kompliziert – wenn wunderts?

Kreditkarten werden akzeptiert

Zeitdifferenz: Winter – 5 Stunden/Sommer -6 Stunden

Hepatitis A+B empfehlenswert – im Tropeninstitut wegen weiteren Impfungen nachfragen

Dreipoligen Stecker für die Steckdosen mitnehmen

-> einziges Manko: es wird kaum! DEUTSCH gesprochen – also Englisch lernen – wenn man’s mag?!

 

Wertvolle Touristeninfos für St. Lucia – in DEUTSCH:

www.saintlucia.org Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Hotels gibt’s für jeden Geldbeutel – hier einige Beispiele:

Calabash Cove, Marisule www.calabashcove.com „in österreichischer Hand – Hoteldirektor Konrad Wagner & Honorar-Konsul für Österreich in St. Lucia – kommt aus der Obersteiermark (Österreich)!„; er hat seine steirischen Wurzeln nie in karibische eingetauscht- hier spricht man DEUTSCH

Anse Chastanet Hotelwww.ansechastanet.com – zählt zu den Top Ten der klassischen Karibikhotels – ein Bilderbuchtraum wird hier im „wahrsten Sinne des Wortes“ wahr; das Hotel besitzt eine der schönsten Kunstsammlungen u.a. mit Werken von Elvira Bach, Stefan Szczesny, Leif Trenkler oder Hans Peter Adamski.

Karolin Troubetzkoy, gebürtige Deutsche und Mutter zweier Söhne ist nicht nur Miteigentümer und Generaldirektor der beiden Karibik Resorts & deutscher Honorarkonsul auf St. Lucia sondern auch aktives Mitglied im Tourist Board sowie im Marketing Komitee tätig; seit 2007 Vorstand des Tourist Boards, Präsident des Saint Lucia Hotel- und Tourismusverbandes, Hotelier des Jahres 2006 & 2012 und last but not least Vorstandsmitglied der Karibischen Tourismus und Hotel Association.

2013 wurden die beiden Luxustempel wieder mit einer Auszeichnung geehrt – nämlich den „Travel + Leisure World’s Best Award 2013“. Übrigens engagieren sich Karolin und Nick sehr für wohltätige Zwecke. Karolin, der quirilige Tausendsassa ist trotz all ihrer vielen Funktionen – dafür gebührt ihr Respekt – vor allem ein MENSCH geblieben wie „DU und ICH“!! – das spürt man nicht nur bei den Mitarbeitern sondern vor allem auch bei ihren Hotelgästen; jeder spricht nur in höchsten Tönen über „Lady Karolin“. Das offene Ohr , daß sie für alle und jeden hat, macht sie zu etwas ganz Besonderem – und das wiederum strahlen auch die beiden Luxus-Resorts in all ihrer Vielfalt aus – etwas BESONDERES.

Jade Mountain, Anse Chastanet Bay– hier gilt dasselbe wie schon oben erwähnt; mehrfach international ausgezeichnetes Öko-Designresort und internationales „Must See“-Luxushotel www.jademountainstlucia.com;

Karolins Mann, russisch-kanadischer Architekt Nick Troubetzkoy hat mit diesem Komplex ein Meisterwerk der organischen Architektur geschaffen. In 24 großzügig konzipierten und individuell gestalteten Suiten ohne vierte Wand und mit bis zu 80 m2 großem privaten Infinity Pool oder den fünf Sky Jacuzzi Suiten – genießen Gäste einen traumhaften Blick auf das karibische Meer und die zwei Pitons.

Sandals Halcyon, Choc – www.sandals.de – liegt inmitten üppiger Gärten, die mit dem ruhigen Karibischen Meer verschmelzen.

Bay Gardens Beach 4**** Resort, an der Rodney Bay gelegenes Resort mit herausragenden Design und inspiriert vom französisch karibischen Plantagenstil – www.baygardensbeachresort.com

Die zwei unten angeführten Hotels Rex Resorts liegen direkt am feinen Sandstrand. Man fühlt sich hier sehr wohl, äußerst zuvorkommendes Personal von der Küche bis zur Rezeption; Richard Michelin der Hoteldirektor und die gute Seele des Hauses, kümmert sich um Gästewünsche höchst persönlich und nimmt sich aber auch immer Zeit für Beschwerden – und gerade das und die ausstrahlende Herzlichkeit in den Resorts – machen diese beiden Hotels zu etwas Einzigartigem – einem Wohlfühlort in der Karibik – und das zu europäischen Preisen! Einkaufscenter, Restaurants, Inet-cafes und Pizzeria befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Royal by Rex Resorts, Rodney Bay nur mit Frühstück www.rexresorts.com hier tritt der Urlaub zum Relaxen in den Vordergrund

St. Lucian by Rex Resorts, Rodney Bay www.rexresorts.com all Inclusive & action gehören zum Standard

Boutique-Hotel Chocolat, Rabot Estate liegt inmitten der ältesten 57 ha großen Kakaoplantage – nahe dem Städtchen Soufriere – mit Blick auf Petit Piton. Im Restaurant Boucan werden alle Speisen mit Kakao oder Schokolade verfeinert. www.thehotelchocolat.com

Hier wird folgendes angeboten: Führungen durch die Plantage, man erfährt Interessantes vom Anbau bis zur Fertigstellung der Schokolade (leider nur in Englisch) und wie man Schokolade selbst herstellt – Kostenproben inkludiert.

Die 14 exquisiten Villen und Lodges mitten im Regenwald sind eine begehrte Übernachtungsmöglichkeit.

P.S. das ist eines der wohl „günstigsten Übernachtungsmöglichkeiten“ ;o)) und sie wird tatsächlich von Einheimischen immer wieder in Anspruch genommen…

Fotos: ifpa/SLT

 

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg