Spende für das Hilfswerk Aschau

Anton Hötzelsperger —  24. Januar 2017

„Aufrunden bitte“ hieß es in den Wochen vor Weihnachten in den beiden EDEKA-Märkten in Rimsting und Eggstätt. Diese beiden kleinen Worte zeigten große Wirkung: 3200 Euro kamen so aus Kleinbeträgen zusammen; Ilka Loebert, die die Aktion durchführte und Marktleiterin Heidi Summerer übergaben das Geld an den Aschauer Bürgermeister Peter Solnar, den Vorsitzenden des „Hilfswerks Aschau“.

Im Rahmen des Jugendaufstiegsprogramms (JAP) der Firma EDEKA plante Ilka Loebert zusammen mit der Marktleiterin Heidi Summerer eine Spendenaktion. Der Erlös sollte in der Region bleiben und so beschloss sie den Erlös dem Hilfswerk Aschau, der Stiftung für die Orthopädische Kinderklinik zur Verfügung zu stellen. Die Kunden wurden auf die Aktion aufmerksam gemacht und machten überaus eifrig mit. „Wir haben an der Kasse gefragt, ob wir aufrunden dürfen, oder die Kunden haben von vorne herein gesagt: aufrunden, das ging von kleinen Cent-Beträgen bis hin zu größeren Euro-Beträgen“, so Ilka Loebert. Bürgermeister Solnar bedankte sich für den stolzen Betrag und erklärte, wozu das Geld im Rahmen der Stiftung „Hilfswerk Aschau“ verwendet werde. Die orthopädische Kinderklinik Aschau ist eine der größten orthopädischen Fachkinderkliniken in Mitteleuropa mit einem weltweit guten Ruf. Die geographische Lage und das hoch qualifizierte Personal machen die Einrichtung zu einer bedeutenden Anlaufstelle bei allen Erkrankungen und Störungen des Bewegungsapparates im Kindes- und Jugendalter. Leider fehlen oft öffentliche Mittel, um die medizinische sowie die begleitende soziale und psychologische Betreuung zu verbessern. Auch werden in Aschau immer wieder behinderte oder verwundete Kinder aus den Krisengebieten der Welt behandelt, obgleich für sie kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. „Otfried Preußler war ein Mensch, der hier etwas tun, der helfen wollte“. Zur Schließung solcher finanzieller Lücken trägt das im Sommer 1992 gegründete Hilfswerk bei. Professor Otfried Preußler war der Gründer und die erste Leitperson des von ihm mitbegründeten gemeinnützigen Hilfswerks Aschau, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die kleinen Patienten und ihre Familien in Notfällen zu unterstützen. Er hat bis zu seinem Tode im Februar 2013 mit dem Hilfswerk sehr viel für die Kinder bewegt.

Bild: Bürgermeister Peter Solnar, Ilka Loebert und Heidi Summerer

Text und Foto: Heinrich Rehberg

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg