Schreiner Stefan Opperer aus Rohrdorf ausgezeichnet

Welche vielfältigen Möglichkeiten der heimische Werkstoff Holz bietet, zeigt alljährlich ein Wettbewerb, den das Forstministerium gemeinsam mit dem Schreinerhandwerk durchführt: Diesmal zeichneten Forstminister Helmut Brunner und der Vizepräsident des Bayerischen Schreinerhandwerks, Bernhard Daxenberger, auf der Messe „Heim + Handwerk“ elf gelungene Möbelstücke aus.

„Schräge Möbel“, so lautete heuer das mehrdeutige Motto. Wie jedes Jahr ließ es breiten Raum für die Kreativität der Schreiner, die dazu innovative und ausgefallene Stücke aus verschiedensten Holzarten eingereicht haben – von der schrägen Bike-Box über eine schiefe Schlafstatt bis zum beschreibbaren Schiefer-Tisch. „Ob Eiche, Esche, Fichte oder Tanne – kein Material ist so individuell wie Holz und sorgt für mehr Vielfalt bei der Gestaltung von Innenräumen“, sagte der Minister bei der Preisverleihung. Möbel aus Holz seien zeitlos, wertbeständig und schafften ein natürliches Raumklima.

Ein Preisgeld von jeweils 1 000 Euro erhalten Gerhard Schranner aus Freising (Lkr. Freising), Richard Stanzel aus Pulling (Lkr. Freising) und Josef Öttl aus Lenggries (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen). Eine Belobigung und 500 Euro bekommen Martin Palmberger aus Peißenberg (Lkr. Weilheim-Schongau) und Stefan Opperer aus Rohrdorf (Lkr. Rosenheim). Ausgezeichnet wurden auch Konrad Kreitmair aus Painten (Lkr. Kelheim), Wolfgang Sachs aus Münchberg (Lkr. Hof), Werner Schönberger aus Schmidgaden (Landkreis Schwandorf), Richard Siegler aus Hahnbach (Lkr. Amberg-Sulzbach), Josef Oswald aus Wackersberg-Arzbach (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) und Daniel Therstappen aus Uffing (Lkr. Garmisch-Partenkirchen). Die elf ausgezeichneten Möbelstücke sind noch bis zum 29. November auf der „Heim + Handwerk“ am Messestand „Sonderschau Holz aus Bayern“ in der Halle A 2 zu sehen.

Andrea Aschauer

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