Schon Zehn-Tausend Schüler in Wikinger-Aussstellung

Schule macht Spaß – vor allem wenn man nicht die Schulbank drückt, sondern sich von „Wickie“ durch eine Ausstellung führen lässt oder ein tolles Schiff aus einem Kinofilm entern kann. Der Lokschuppen Rosenheim ist mit der Ausstellung „WIKINGER!“ wieder einmal zum schönsten Klassenzimmer Bayerns geworden. Ein Beleg dafür ist der Andrang von Schulklassen. Heute konnten die Veranstalter den 10.000sten Schüler in der Ausstellung „WIKINGER!“ begrüßen. Geehrt wurde gleich die ganze Klasse:  30 Buben und Mädchen der Klasse 5a der Mittelschule Aßling und ihr Lehrer Hans-Dieter Renner waren zu einer Führung in die Ausstellung gekommen. Auf dem Schiff „Wikerl“ wurden sie vom Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck, vom Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim Peter Lutz und von Rosenheims zweitem Bürgermeister Anton Heindl in Empfang genommen. Heindl erzählte den Schülern die Geschichte des Ausstellungszentrums Lokschuppen. „Wo heute die Ausstellung ist, waren früher Lokomotiven in einer Remise. Und das Rathaus gegenüber war der Bahnhof.“

Klassenleiter Hans-Dieter Renner hatte seine Schützlinge umfassend auf den Ausstellungsbesuch vorbereitet. „Wir haben intensive Gruppenarbeiten zum Thema Wikinger gemacht und einzelne Themen dazu vertieft. Wir machen das immer, wenn im Lokschuppen Ausstellungen sind, die zu unserem Unterricht passen.“ Klassensprecher Tommy und sein Freund Xaver wussten deshalb schon vor dem Ausstellungsbesuch viel über die Wikinger. „Sie sind auf Flüssen und Meeren gesegelt und haben andere Völker überfallen. Sie haben auch Klöster ausgeraubt und viele Schlachten geführt“, erzählte Tommy. „Dabei haben sie aber Frauen und Kinder daheim gelassen. Unterwegs zu den Schlachten waren nur die Männer“, ergänzte Xaver. Weitere Details erfuhr die Klasse dann in einer altersgerechten Führung.

Zuvor durften sich noch alle über Süßes freuen: Uwe Dengel hatte aus seiner Confiserie für jeden eine Tafel „Wickie“-Schokolade dabei. Seit Jahren unterstützt die Confiserie Dengel den Lokschuppen mit den passenden Schokoladenprodukten für die Ausstellungen. „Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit“, betont Dengel. „Wenn man hier in der Region produziert und arbeitet, dann ist es für mich klar, dass ich auch kulturelle Einrichtungen wie den Lokschuppen fördere. Das gehört einfach dazu. Wir machen das auch für Vereine, und wir machen das gerne.“ Die „WIckie“-Schokolade hat den Schülern gut geschmeckt – sie war verzehrt, bevor es in die Ausstellung ging. Kein Wunder: die Schokolade wird von der Rohmasse bis zum Fertigprodukt in der Confiserie in Rott produziert. Und es ist 100 Prozent faire Schokolade. Zu kaufen gibt es sie für alle Besucher am Ende der Ausstellung am Schokoladeautomaten.

Foto: Die Klasse 5a der Mittelschule Aßling mit ihrem Lehrer und Dr. Peter Miesbeck vom Ausstellungszentrum Lokschuppen, 2. Bürgermeister Anton Heindl, VKR-Geschäftsführer Peter Lutz und Confiserie-Meister Uwe Dengel auf dem „Wikerl“-Schiff.

WIKINGER!

Eine Ausstellung der VERANSTALTUNGS + KONGRESS GmbH Rosenheim

Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim
Rathausstraße 24, 83022 Rosenheim
Öffnungszeiten:
11.03. bis 04.12.2016
Mo – Fr von 09:00 – 18:00 Uhr I Sa, So u. Feiertag von 10:00 – 18:00 Uhr

Telefon: +49 (0) 80 31 / 3 65 90 36  E-mail: lokschuppen@vkr-rosenheim.de

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg