Russen lernen Bio in Bayern

Bei einem Treffen auf der BIOFACH in Nürnberg hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die russische Vize-Agrarministerin Elena Astrachanzewa über die hohen Standards für Bio-Lebensmittel und die Entwicklung des ökologischen Landbaus im Freistaat informiert.

Die Vize-Ministerin bereist Bayern mit einer Delegation des russischen Parlaments, der Duma, weil in Russland zurzeit ein Gesetz zum ökologischen Landbau vorbereitet wird. Grundlage für das neue Gesetz in Russland sollen die hohen Ökostandards in Bayern und Deutschland werden. Brunner erläuterte der russischen Seite auch sein Landesprogramm, mit dem der Ökolandbau bis 2020 verdoppelt werden soll. Bayern ist mit 230.000 Hektar ökologisch bewirtschafteter Fläche und 7.350 Betrieben größtes deutsches Bio-Erzeugerland. Der bayerische Minister unterstrich bei dem Treffen das Interesse Bayerns, die gegenseitigen Kontakte trotz des gegenwärtigen Embargos aufrecht zu halten.

Andrea Aschauer

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