Rosenheimer Abgeordnete fordern mehr Geld für Hörfunk und Regionalfernsehen

Zur Förderung der Digitalisierung von Hörfunkangeboten und vor allem zur Umstellung auf die moderne HD-Technik im Rahmen der Herstellung und Verbreitung regionaler Fernsehangebote stellt der Freistaat Bayern zusätzliche Mittel bereit.
„Mit insgesamt 18 Millionen Euro können die Hörfunk- und TV-Sender in den nächsten zwei Jahren unterstützt werden“, teilten die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer mit.

Die Abgeordneten versprechen sich durch die Finanzspritze vor allem eine deutlich beschleunigte Digitalisierung der Hörfunkangebote, sowie der digitalen Verbreitungswege von Hörfunkmedien.
Eine signifikante Qualitätssteigerung auch im Bereich des Regionalfernsehens kann durch die zusätzlichen Mittel erreicht werden: „Zukünftig können wir eine flächendeckende Versorgung der bayerischen Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen und vielfältigen lokalen Fernsehangeboten in bester Bildqualität sicherstellen“, so Stöttner und Lederer gemeinsam.

Nach dem Bayerischen Mediengesetz (BayMG) werden die Herstellung und Verbreitung hochwertiger lokaler und regionaler Fernsehangebote aus Mittel des Staatshaushalts gefördert. Im Zuge der Verlängerung der Förderung über das Jahr 2016 hinaus soll das Lokal-TV im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel verstärkt von neuen digitalen Technologien profitieren und in angemessener Weise an der Verbreitung von hochauflösendem Fernsehen partizipieren.

Für die Stimmkreise der beiden Abgeordneten im Landkreis Rosenheim betrifft diese Förderung vor allem den Sender Regionalfernsehen Oberbayern. Stöttner und Lederer gemeinsam: „Wir freuen uns sehr, dass gerade die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Rosenheim direkt von dieser Qualitätssteigerung profitieren können“.

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg