Rektorin Elisabeth Kronsteiner von der Grundschule Samerberg verabschiedet

Einen warmherzigen Abschied bereitete die Schulfamilie der Grundschule Samerberg ihrer scheidenden Rektorin Elisabeth Kronsteiner und bedankte sich für 21 engagierte Jahre, in denen sie „a moderne Schui in meina Hoamat“ gestaltete.
Den Abschiedsschmerz kaschierten die Kolleginnen mit Humor: Ihre gespielte Suche nach einer neuen Schulleiterin, die an den zahlreichen Qualitäten Kronsteiners wie Tradition, Modernität, Kooperation und Organisation gemessen wurde, zog sich als roter Faden durch das kurzweilige Programm, das Anna Schober und Maxi Huber humorvoll moderierten.Musikalische Akzente setzte der Chor der Schulkinder, zudem umrahmten vier Mitglieder der Musikkapelle Samerberg, die Verabschiedung. Als echte Samerberger Persönlichkeit, die mit Leib und Seele ihren Aufgaben als Lehrerin und Schulleiterin gerecht wurde, würdigte Bürgermeister Georg Huber Rektorin Elisabeth Kronsteiner und sprach ein großes Dankeschön im Namen der Gemeinde für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit aus. Mit Verbindlichkeit und Durchsetzungskraft habe Kronsteiner den schwierigen Spagat als Schulleiterin gemeistert und mit der ihr eigenen Betonung von Musik, bairischer Sprache und Brauchtum im Rahmen des Unterrichts den Kindern bleibende Werte vermittelt. Kronsteiner hinterlasse durch ihre effektive und konstruktive Tätigkeit an der Samerberger Grundschule sowohl hohe Maßstäbe als auch gleichzeitig ein bestelltes Feld, betonte Huber.

42 Dienstjahre absolviert
Auf den beruflichen Werdegang Kronsteiners, die nach 42 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde, ging Schulrätin Veronika Käferle ein: Seit 1994 an der Samerberger Grundschule, übernahm Kronsteiner 2001 das Amt der Stellvertretenden Schulleiterin und wurde im Folgejahr Rektorin. Mit Besonnenheit, Energie und Sachverstand sowie einer enormen Aufgeschlossenheit für Neuerungen habe sich Elisabeth Kronsteiner für ihre Schule eingesetzt, was sich auch in mehreren Auszeichnungen für besondere Leistungen widerspiegelte. Gleichzeitig galt ihre höchste Aufmerksamkeit den Kindern, deren Potentiale sie getreu dem Motto „Zeigen, erklären, verstehen“ maßgeblich förderte. Kronsteiner hinterlasse eine sehr gut aufgestellte und wohlgeordnete Schule, unterstrich Käferle und bedankte sich für die gute Kooperation mit dem Schulamt.

Viel Freude im Ruhestand wünschte auch eine Abordnung der Klasse, die Kronsteiner erstmals am Samerberg unterrichtete und erinnerte in Gstanzln an vergangene Schultage.
Zahlreiche nützliche Geschenke für den Ruhestand zauberte der Elternbeirat aus seinem mitgebrachten Koffer und sang gemeinsam mit den Schülern „Ein Hoch auf das, was vor Dir liegt, … ein Hoch auf unsere Kroni“.

Eine perfekte Führung der Schule mit Stil, Eleganz und klaren Aussagen sowie Herz und Gefühl bescheinigte Hausmeister Sepp Braun der scheidenden Rektorin in seiner humorvollen Ansprache.
Mit den ihr gegebenen Talenten habe Elisabeth Kronsteiner das Schulleben auch in religiöser Hinsicht geprägt und den Kindern Werte vermittelt, unterstrich Diakon Günter Schmitzberger und wünschte schöne Töne in der weiteren Melodie ihres Lebens.
Im Namen des Kollegiums bedankte sich Christine Eckert: Elisabeth Kronsteiner habe als qualifizierte Führungskraft und Feelgood-Managerin in Personalunion den Erfolg der Schule maßgebend gefördert. Ihre Hingabe zum Beruf spiegelte sich den Charaktereigenschaften Fürsorge, Authentizität und Autorität, verbunden mit viel Humor, wider und sorgte dafür, dass es in der Grundschule Samerberg niemals langweilig wurde.

„Ein wenig über der Erde fühlend“ bedankte sich Schulleiterin Elisabeth Kronsteiner für die „liebenswerte Verklärung“ und gab den Dank zurück an Familie, Kollegen, Mitarbeiter, Förderer, Gemeinde und Eltern, die ihre Arbeit mitgetragen und unterstützt hatten. Ein ganz besonderes Dankeschön galt ihren Schulkindern, deren zuversichtliche Gesichter und entwaffnende Ehrlichkeit sie vermissen werde. „Schee is gwen, meistens“, so ihr Resümee. „Auch in Zukunft sollte ein Kind den vergangenen Schultag nie als Vorwurf und den kommenden nie als Bedrohung sehen“, so ihr Wunsch für die Zukunft.
Mit einem E-Bike als gemeinsames Abschiedsgeschenk wünschten Gemeinde, Elternbeirat, Kollegen, Freunde, Vereine und Institutionen einen aktiven Ruhestand.

Bericht: mc

Bilder: Dietmar Scholz

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg