Priener Kur- und Tourismusverein will sich stärker in der Öffentlichkeit zeigen

144 Mitglieder zählt der gut 100 Jahre alte Kur- und Tourismusverein von Prien a. Chiemsee unter der derzeitigen Leitung von Peter Birkenbeul, dem Gastronomen im Prienavera. Über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr informierte die Vorstandschaft im Cafe Heider. Dabei wurde der Wunsch geäußert, der Verein mit Grundbesitzen im Eichental (mit Tennisplatz) und am See (Badeplatz Schraml) möge doch mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.Auslöser für dieses Anliegen war das Kunstwerk „Biotop der Vergänglichkeit“ im Eichental. Dieses Werk wurde auf dem Grundstück des Kur- und Tourismusvereins erstellt ohne dass sich die Vereinsführung bei der Platzentscheidung richtig eingebunden fühlte. Nun setzte Vorstand Birkenbeul das heiß diskutierte Objekt auf die Tagesordnung. Doch das „Biotop der Vergänglichkeit“ war kurz vor der Jahreshauptversammlung –wie berichtet – aufgrund eines knappen Gemeinderatsbeschlusses wieder entfernt worden. Und so gehörte auch der Tagesordnungspunkt „Abstimmung zum Biotop“ der Vergangenheit an und das Thema beendete Birkenbeul kurz und mit den Worten „Bin froh, dass es vorbei ist“. Die frei gewordene Diskussionszeit nutzte Vorstand Birkenbeul, um an den Mehr-Jahres-Plan des Vereins zu erinnern. So unterstützte der Verein in den letzten Jahren Baumaßnahmen im  Sinne des örtlichen Tourismusangebotes. Fertig gestellt wurde das Kneipp-Becken im Eichental, mitgemacht wurde bei den Holz-Stelen an der Prien, unterstützt wurden die Baumaßnahmen für ein WC und für einen Trimm-Dich-Pfad im Eichental, verbessert wurde der Spielplatz auf dem Vereinsgelände im Eichental und dort ist auch noch das Anlegen eines Grillplatz vorgesehen. Bau- und Veranstaltungsmaßnahmen auf den eigenen Vereinsgrundstücken sollen fortan noch enger mit der Priener Marketing GmbH (PriMa) und mit der Gemeinde abgestimmt werden. Gemeinsame Anliegen des Vereins  waren auch im caritativen Bereich, unter anderem wurden gefördert der Priener Kindersommer, der Kneippverein, das Frühstück der Nationen, die Priener Tafel sowie der Priener Christkindlmarkt, dessen Erlöse bedürftigen Prienern zur Verfügung gestellt wurden. Touristische Themen wurden bei verschiedenen Stammtisch-Terminen angesprochen, dies soll auch für das kommende Vereinsjahr wieder so sein. Zudem soll die Vermieter- und Mitgliederversammlung beim nächsten Male mit einem Fach-Referat verbunden werden im Sinne der Vereinssatzung. Diese sieht unter anderem vor, dass sich Vorstandschaft, Mitglieder und Priener Leistungsträger für das Ortsbild, für den Tourismus sowie für  den Natur- und Denkmalschutz einsetzen. Kurz und zufriedenstellend berichteten Kassier Rainer Winzek und Klaus Ritzinger, der zusammen mit Ingeborg Heinrich die Kassenprüfung vornahm.

Fotos:  Hötzelsperger – Die Vorstandschaft des Kur- und Tourismusvereins Prien vor dem Priener Heimatmuseum

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg