Noch Plätze frei beim Ostercamp und Geschwistertreff am Irmengard-Hof

Für das Ostercamp für Geschwisterkinder am Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung vom 8. bis 12. April 2017 in Gstadt am Chiemsee sind noch Plätze frei. Teilnehmen können Kinder im Alter von acht bis 12 Jahren, die Geschwister mit einer schweren Erkrankung oder Behinderung haben.

Auch beim Chiemgauer Geschwistertreff, den die Björn Schulz Stiftung mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Zukunft regelmäßig einmal im Monat anbietet, können sich betroffene Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren noch anmelden. Nächstes Treffen ist diesen Samstag, 18. März 2017, es geht in die Kletterhalle nach Rosenheim.

Bei den Geschwistertreffs oder beim fünftägigen Ostercamp lernen die Kinder andere Geschwisterkinder kennen, die in einer ähnlichen Situation leben. Auf dem Programm stehen gemeinsame Ausflüge in die Region sowie Aktivitäten speziell für Geschwister, die die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung fördern. Die Geschwisterarbeit wird organisiert und begleitet von den Fachkräften des sozialpädagogischen Teams am Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung, die seit vielen Jahren auf die Geschwisterarbeit spezialisiert sind.

Wer mitmachen möchte, meldet sich beim Irmengard-Hof, Tel. 08054 / 90851-67, oder informiert sich auf der Internetseite www.irmengard-hof.de unter „Geschwistertreff“ oder „Eltern- und Geschwisterreisen“. Anmeldeschluss für das Ostercamp ist 20. März 2017, zum Geschwistertreff kann man sich jederzeit anmelden.

Ausführliche Informationen zum

Ostercamp

Geschwistertreff

 

Das komplette Jahresprogramm des Sozialpädagogischen Teams finden Sie hier

Was ist Geschwisterarbeit?

Die Situation der Geschwister in Familien mit einem schwer kranken Kind oder einem Kind mit Behinderung gestaltet sich oftmals schwierig. Die Familien sind durch die Sorge um das erkrankte Kind und die aufwendige Betreuung und Pflege sehr belastet. Oft bleibt für die Interessen und Gefühle der gesunden Geschwister nicht genügend Zeit, so dass sie sich zurückgesetzt und allein gelassen fühlen.
Die Angebote der Björn Schulz Stiftung stärken Geschwisterkinder in dieser schwierigen Lebenslage. In speziellen Workshops und Freizeiten stehen sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und treffen auf andere Kinder, denen es ähnlich geht. Gemeinsame Unternehmungen, erlebnispädagogische Aktivitäten und begleitende Gespräche schaffen einen Ausgleich zum Familien¬alltag, stärken das Selbstvertrauen und geben den Geschwisterkindern Raum für ihre Interessen und Bedürfnisse. Begleitet werden die Maßnahmen von erfahrenen, pädagogisch geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine Zusatzausbildung als Geschwister-Fachkraft haben. Die Geschwisterarbeit der Björn Schulz Stiftung ist bisher ausschließlich spendenfinanziert.

Über die Björn Schulz Stiftung

Die Björn Schulz Stiftung begleitet seit 20 Jahren Familien mit lebensbedrohlich und lebens-verkürzend erkrankten Kindern und jungen Erwachsenen bis 35 Jahre ab dem Zeitpunkt der Diagnose, während des Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Dies geschieht im stationären Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin und in ambulanten Diensten in Berlin und Bran-denburg. Darüber hinaus gibt es eine breite Palette ambulanter Dienste in Berlin und überregio-nal für die betroffenen Familien. Auf Sylt und am Chiemsee stehen zudem zwei Erholungshäuser zur Verfügung. Die Stiftung ist auf Spenden angewiesen – sie ist Trägerin des DZI Spenden¬siegels.
www.bjoern-schulz-stiftung.de

Über den Irmengard-Hof

Der Irmengard-Hof ist das Erholungshaus der Björn Schulz Stiftung für schwer kranke Kinder und ihre Familien in Gstadt am Chiemsee. Der landschaftlich traumhaft gelegene Irmengard-Hof ermöglicht seinen Gästen individuellen Rückzug. Hier ist Zeit und Raum für Austausch und Begegnung in der Familie oder mit Gleichaltrigen, um für die Bewältigung einer herausfordernden Lebenssituation neue Kraft, Selbstvertrauen und Lebensfreude zu schöpfen. Spezielle Angebote wenden sich an die gesamte Familie sowie an Geschwisterkinder. Ebenso finden Mütter von pflegebedürftigen Kindern in Auszeit-Wochenenden Zeit für sich selbst. Den Gästen stehen 24 Zimmer mit rund 90 Betten sowie vielfältige Gemeinschaftsräume und ein 1,2 ha großes Freigelände mit Eseln und Ponys sowie Spiel- und Bolzplatz zur Verfügung.

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg