Neues von der Rumänienhilfe Chiemgau – Hilfe nach Brand im Kinderheim

Liebe Freundinnen und Freunde, Helferinnen und Helfer der Rumänienhilfe Ramsau, gerade erst war Weihnachten, nun steht Ostern schon vor der Tür und es ist wieder an der Zeit, Euch über die Aktivitäten zu informieren. Drei LKW konnten wir in diesem Jahr schon auf den Weg zu unseren Freunden in Rumänien schicken und es ist immer eine große Freude, wenn der LKW ankommt.

Was sich sonst so getan hat in diesen wenigen Wochen, das könnt Ihr dem beigefügten Rundbrief entnehmen. Ein sehr großes Anliegen ist uns das durch einen Brand betroffene Kinderheim in Dobreni, siehe den Brief. Mit Eurer Hilfe werden auch wir unseren Beitrag leisten um den Brandschaden zu beheben, so dass der Betrieb des Heimes weitergeführt werden kann. Herzlichen Dank für die Hilfe.
Liebe Freundinnen und Freunde der Rumänienhilfe Ramsau,
die Auferstehung Jesu ist das Kernstück des christlichen Glaubens, das wollen wir an Ostern mit Freude feiern und insbesondere diese Freude mit den Armen und Bedürftigen Menschen in Rumänien teilen. Eine kleine Geste der Liebe kann diese Menschen neben uns zum Lächeln bringen und zumindest für eine gewisse Zeit ihnen helfen, die Schwierigkeiten des Lebens ein wenig zu vergessen. Im Focus unserer Einsätze sind insbe-sondere, wie Ihr ja wisst, die Kinder denen wir mit den kleinen Geschenken und ein wenig Zuwendung nahebringen wollen, dass Gott sie liebt und dass sie wertvoll sind. Mit Eurer Unterstützung ist es uns immer wieder möglich, Licht und Hoffnung in so viele Kinderherzen zu bringen.
Bei unserer letzten Weihnachtsaktion, „Kinder für Kinder in Rumänien“, die leider etwas schwächer ausfiel als die letzten Jahre, konnten wir doch noch 3.000 schöne Weihnachtspäckchen an den ärmeren Schulen in der Umgebung von Braşov,(Kronstadt) mit Hilfe unserer rumänischen Freunde verteilen. Wieder konnten wir es erleben, wie sich die Kinder freuten und ihre Augen leuchteten. Wir hatten das große Glück, dass sich der Winter in diesem Jahr auch in Rumänien von der milderen Seite präsentierte, bis wir mit unserer Verteilung fertig waren. Im Namen der vielen Kinder und auch deren Eltern will ich mich bedanken und Euch die vielen Segenswünsche, mit denen wir bedacht wurden, weitergeben. Unsere Freunde von der Stiftung „Bucuria Darului“, mit denen wir diese Aktion gemeinsam durchführten und die sich vor Ort durch ihre Sozialarbeit bestens auskannten, wurden wir wieder mit unglaublich armen Situationen konfrontiert. Es ist ja leider so, dass in diesen Verhält-nissen die Kinder am meisten leiden. Darum strahlen Ihre Augen auch wenn man sich ihnen ein wenig zuwen-det, ihnen ein nettes Lächeln schenkt und dazu noch ein kleines Geschenk überreicht.
Nachdem wir in Braşov fertig waren, fuhren wir noch weiter nach Osten in die Moldaugegend wo wir seit einigen Jahren ein privates, christliches Kinderheim mit unterstützen. Mehrmals habe ich Euch davon schon berichtet mit wie viel Liebe und Zuwendung die Kinder dort betreut und gefördert werden. Zu Ihnen brachten wir eben-falls unsere Geschenke und erlebten wieder die große Freude und Begeisterung wie auf den Bildern zu sehen ist. Weil die Heimeltern als privates Heim vom Staat keinerlei finanzielle Unterstützung erhalten sind sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Doch ihr tiefes Gottvertrauen hilft ihnen auch in den schwierigsten Situa-tionen immer weiter und dieses sich auf Gott einlassen und auf seine Hilfe auch in schier ausweglosen Situation zu bauen, geben sie auch an die Kinder weiter. Das bedeutet nicht, dass man nur abwarten muss. Ohne Arbeit wäre es die falsche Richtung und so lernen sie den Kindern ganz praktische Ar-beiten im Garten und Haushalt ohne die das Leben nicht funktioniert.
Am 5. Januar bekam ich aus dem besagten Kinderheim eine ziemlich schockierende Nachricht. Ein Feuer ist ausgebrochen und hat ziemlich großen Materiellen Schaden bei den Wirt-schaftsgebäuden angerichtet. Das Heim versorgt sich selbst mit verschiedensten Produkten die sie im Hof und Garten produzieren. Durch das Feuer kamen nicht nur Tiere zu Schaden, auch die eingelagerten Lebensmittel und Erntevorräte wurden zu einem sehr großen Teil vernichtet. In den durch das Feuer zer-störten Gebäuden lagerten darüber hinaus auch noch Kleidung und Wäsche, Elektrogeräte und vor allem die Fahrräder der Kinder, die wir ihnen im letzten Sommer geschickt haben und auf die sie doch so stolz waren. Es war ein gro-ßes Glück, dass dieser Brand am Tag ausbrach und daher recht schnell bemerkt wurde, doch bis die Feuerwehr aus der 15km entfernten Stadt eintraf war vieles schon zerstört. Doch die Wohngebäude für die Kinder konn-ten noch gerettet werden und es kam zum großen Glück auch keine Person zu Schaden. Als dieser „Brand-brief“ mich erreichte, habe ich umgehend als erste Nothilfe 15.000€ überwiesen. Das war mir zum Glück möglich, weil Ihr, liebe Freunde mit Euren Spenden in der Weihnachtszeit unser Konto gut gefüllt habt. Dafür will ich nochmals ganz herzlich danken. Doch jetzt stellt sich die Frage, wie geht es weiter? Um die Landwirtschaft wieder aufzubauen und überhaupt alles, was durch das Feuer vernichtet wurde, wieder zu besorgen braucht es noch viel Arbeit, Geld und Gottvertrauen.
Es gibt viel zu tun, doch auch die Kinder helfen tüchtig mit, um ihr Haus wieder herzurichten.
Euch allen wünsche ich ein frohes und gesegnetes Osterfest und bedanke ich mich für die langjährige treue Hilfe und Mitarbeit.
Euer  Hans Alt

Freundeskreis Rumänienhilfe INZELL  AU  RAMSAU Träger: Kongregation der Franziskanerinnen Au am Inn Hans Alt  Ramsau Pfarrer-Huber-Str. 22 84437 Reichertsheim  08072 3193 Fax 2719 e-Mail: info@rumaenienhilfe-ramsau.de

Raiffeisenbank Haag, Hilfsfond der Franziskanerinnen, Kennwort Rumänienhilfe BIC: GENODEF1HMA IBAN: DE 74 7016 9388 0000 4271 95

Kongregation der Franziskanerinnen  Au am Inn
83546 Au am Inn Klosterhof 1 Ostern 2016

Fotos: aktuelle Eindrücke vom durch einen Brand beschädigtem Kinderheim

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg