Mittelfränkische Erntekrone für Agrarminister Brunner

Das hat inzwischen Tradition: Auch heuer brachte die Bayerische Jungbauernschaft zum alljährlichen agrarpolitischen Meinungsaustausch mit Landwirtschaftsminister Helmut Brunner wieder eine prachtvolle Erntekrone mit. Diesmal waren es die Moosbacher Jungbäuerinnen und -bauern (Lkr. Ansbach), die die Erntekrone in vielen Stunden mühevoller Handarbeit gebunden hatten.

Sie wird in den nächsten Wochen den Eingangsbereich des Landwirtschaftsministeriums schmücken. In der anschießenden Gesprächsrunde waren sich Minister und Jungbauernschaft einig, dass die bäuerlichen Familienbetriebe im Freistaat nicht durch überzogene bürokratische Vorgaben überfordert werden dürfen. Planungssicherheit und betriebliche Entwicklungsmöglichkeiten seien unverzichtbare Voraussetzungen für einen dauerhaft erfolgreichen Agrarstandort Bayern. Weitere Gesprächsthemen waren die Entwicklung des Ökolandbaus, der Demografische Wandel im ländlichen Raum sowie die wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen an eine moderne Tierhaltung. Laut Brunner liegt eine der größten Herausforderungen im Dialog mit der Gesellschaft, denn: „Landwirtschaft braucht zunehmend die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger.“ Ein offener Dialog sei eine Chance, bei den Verbrauchern Verständnis für die Belange der Landwirte zu wecken und für die hohe Qualität regional erzeugter Produkte zu werben. Der Minister sicherte zu, auch künftig in engem Kontakt mit der Jungbauernschaft zu bleiben und die Belange des Berufsnachwuchses in seine Agrarpolitik einfließen zu lassen.

Foto Baumgart/StMELF zeigt den Landesvorstand der Bayerischen Jungbauernschaft (BJB) mit ihren Vorsitzenden Carolin Bezold (5.v.r.) und Martin Baumgärtner (l.), den BJB-Bezirksverband Mittelfranken mit den Vorsitzenden Stefanie Greul (8.v.r.) und Stefan Eber (4.v.l.) sowie die Jungbäuerinnen und -bauern aus Moosbach.

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg