Minister Brunner eröffnet-Drei-Tages-Bierfest in München

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot. Zu diesem bemerkenswerten Jubiläum steht die Münchner Innenstadt ab heute drei Tage lang ganz im Zeichen des Bieres. Mehr als 100 Brauereien aus ganz Bayern haben sich in die Landeshauptstadt aufgemacht, um den Münchnern und Gästen die Vielfalt des bayerischen Bieres vor Augen zu führen. Und probiert werden dürfen die regionalen Spezialitäten natürlich auch. Zünftige Musik und ein buntes Rahmenprogramm runden das Angebot ab. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eröffnete das Fest am Freitagmittag vor der Feldherrnhalle auf dem Münchner Odeonsplatz. „Kaum ein anderes Produkt steht so stark für unser Land und unsere Lebensart wie Bayerisches Bier“, so Brunner. Der Name sei untrennbar mit exzellenter Qualität und unnachahmlicher Vielfalt verbunden. Gerade deshalb sei der weltweite Schutz dieses Namens und der gesicherten Herkunft für Bayerns Brauer so wichtig.

Grundlage des Erfolgs sind laut Brunner das Reinheitsgebot, hochwertige Rohstoffe und eine Braukunst, die jahrhundertealte Tradition mit regionaler Identität verbindet. Die Herkunftsangabe „Bayerisches Bier“ ist seit 2001 als geographische Angabe EU-weit geschützt und darf nur für Bier verwendet werden, das aus bayerischen Sudkesseln stammt und nach dem unverändert geltenden Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wurde: Nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe dürfen verwendet werden. In den rund 600 Braustätten im ganzen Freistaat werden daraus rund 40 verschiedene Biersorten und etwa 4 000 Markenspezialitäten produziert.

Foto Baumgart/StMELF –  zeigt dem Minister mit der Bayerischen Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich (l.) und der Hallertauer Hopfenkönigin Anna Roßmeier

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg